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Vortragsthemen „Spätmittelalter“ und "Reformation"

Die Zeit unmittelbar VOR der Reformation

Vortrag: Geschichte(n) aus dem Abendrot des Mittelalters vor 500 Jahren

Das „Abendrot des Mittelalters“ – das ist die Zeit der ersten deutschsprachigen Bibeln und Liederbücher, die Zeit zahlreicher Pilgerfahrten des Meißner Adels ins Heilige Land, die Zeit vieler neuer Altäre in den Klöstern und Stadtkirchen, die Zeit neuer Schloßbauten als Ablösung der bisherigen wehrhaften Burgen, die Zeit der Steinkreuze als Sühnezeichen und am Ende auch die Zeit der Reformation. Der reich bebilderte Vortrag stellt verschiedene Objekte, Personen und Ereignisse der Region zwischen Elbe und Mulde vor, die alle eines gemeinsam haben – den Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. ihres Wirkens etwa zwischen den Jahren 1470 und 1530. Dabei handelt es sich um eine Zeit, als Kunst und Kultur im Mittelalter einen letzten Höhepunkt erreichten, bevor dann in der Folge die Thesen Martin Luthers die damalige Welt völlig veränderten. Dieser Vortrag hat eine sehr starke regionale Prägung auf das Gebiet zwischen Meißen und Wurzen, wo das Mittelalter in Bau- und auch Kunstwerken heute noch in großem Umfang präsent ist.
In den Vortrag einbauen lässt sich auf Wunsch ein kleines Theaterstück (ca. 5-10 Minuten) in historischer Gewandung, in dem die ebenfalls geflohene Nonne Christine von Honsberg erzählt, dass sich das Schicksal einer Katharina von Bora durchaus nicht als Beispiel für eine gelungene Nonnenflucht eignet.
Ebenfalls in den Vortrag einbauen lässt sich auf Wunsch ein anderes kleines Theaterstück (ca. 5-10 Minuten) in historischer Gewandung, in dem Elisabeth von Schleinitz auf der Grundlage eines Briefes von Martin Luther einen im Vortrag vorgestellten Bischof als geldgierigen Onkel ohne jede "Redlichkeit und Verstand" bloßstellt ...
Wenn dieses Thema auch etwas für Sie wäre, würde ich mich über eine Anfrage per Mail freuen, und bestimmt findet sich ein für beide Seiten passender Termin.


Vortrag: Klostergeschichten des Spätmittelalters

Vortrag: Klostergeschichten des Spätmittelalters

In einer reich bebilderten 60minütigen Zeitreise mit zahlreichen Geschichten und Überraschungen zeichne ich noch einmal das Zeitalter vor 500 Jahren nach, und widme mich dieses Mal der ersten Lebenshälfte von Martin Luther, und damit der Zeit vor den Thesen. Martin Luther war 34 Jahre alt, als er 1517 seine 95 Thesen aufschrieb, und lebte zu diesem Zeitpunkt in einem Kloster. Warum kamen gerade aus den Klöstern die Menschen, die das gesellschaftliche Leben vor 500 Jahren so nachhaltig veränderten? Welches Volksbuch (nicht die Bibel!!) dieser Zeit inspirierte Künstler wie Dürer oder Cranach in ihrem Schaffen? Wie war es um die Moral bestellt? War das Mittelalter wirklich so stockfinster, wie es uns Filme und Romane glauben machen wollen? Zusammen mit Geschichten zu verschiedenen spätmittelalterlichen Bauwerken Mitteldeutschlands ergibt sich ein lebendiges Bild einer Zeit, von der wir heute so gut wie Nichts mehr wissen und die doch an verschiedenen Stellen im Leben immer noch dauerhaft präsent ist. Von 2014 bis 2016 war ich Gästeführer der größten Ausstellung spätgotischer Skulpturen in Sachsen und bin schon seit 2009 mit inzwischen hunderten Vorträgen zum Spätmittelalter in Mitteldeutschland unterwegs.
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Vortrag: Vom Ritterschlag im Heiligen Land zum Thesenanschlag

In dem 30minütigen Vortrag mit dabei sind u.a. Pilgerreisen nach Jerusalem mit Ritterbrief, das älteste Heilige Grab – ein Bauwerk im heutigen Sachsen, geheimnisvolle Totenroteln zu Klöstern, „Mittelalter-Steno“ in alten Drucken, das Heimliche Gericht, Maria Magdalenas Grabstein in Sachsen, Martin Luther und der ungewollte Thesendruck, ein Meißner Bischof 1522 im reformierten Torgau sowie Benno von Meißen und Martin Luther. Eine reich bebilderte Einstimmung auf die spannende Zeit am Ende des Mittelalters vor 500 Jahren – ein schöner Auftakt für Ihren Ausflug, Ihre Familienfeier oder auch Ihren Besuch einer Ausstellung. Dieser Vortrag war offizieller Bestandteil des Ausstellungsprogramms der Ausstellung „Luther und die Fürsten“ in Torgau 2015. Wenn dieses Thema auch etwas für Sie wäre, würde ich mich über eine Anfrage per Mail freuen, und bestimmt findet sich ein für beide Seiten passender Termin.


Vortrag: Das Ende des Mittelalters in Legende und Wirklichkeit – Luther und die Fürsten

„Luther und die Fürsten“ – unter diesem Titel warb die erste nationale Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum, durch die ich mehrere tausend Gäste führen durfte, im vergangenen Sommer in Torgau um Gäste. Mit vielen Bildern und zahlreichen Passagen zum Staunen und Nachdenken, u.a. gefunden in Briefen des Kaisers, des Papstes, der Bischöfe und natürlich auch Martin Luthers, zeichne ich noch einmal das Ende des Mittelalters sowie wichtige Ereignisse der Reformation vor 500 Jahren nach, eng angelehnt an die gezeigte Ausstellung des Sommers 2015 im Erdgeschoss von Schloss Hartenfels Torgau. Mehr Informationen zum Vortrag finden Sie hier.



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