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Topp-Strehle

Strehla Schloss Trinkstuebchen
Eine Wanderung durch Strehla

Für eine Wanderung durch Strehla lassen wir unsere Räder besser stehen, vielleicht auf dem Markt. Hier können wir auch gleich das schöne Rathaus bewundern. Davor steht eine Postmeilensäule. Die Entfernungen zu den Nachbarstädten sind in Stunden angegeben. Zur Zeit der Errichtung der Säule um 1729 galt als Entfernungsmaß: 1 Stunde = ½ sächsische Meile = 4.531 Meter. Jetzt müssen wir nur noch rechnen ...
Unsere Wanderung führt uns zunächst zur Kirche. Wenn wir uns vorher anmelden (Tel. 035264/90797), können wir hier ein einzigartiges Kunstwerk bewundern: eine tönerne Kanzel. Im Jahre 1565 schuf der Bildhauer Melchior Tatzen die Kanzel, die Strehla den Namen „Topp-Strehle“ einbrachte - hier predigt der Pfarrer aus einem „Topf“.
Nachdem wir noch die historischen Grabmäler des Gotteshauses sowie auf dem Friedhof betrachtet haben, wenden wir uns dem nächsten Ziel zu: dem Strehlaer Schloß. Hoch über der Elbe thront der Renaissancebau. Vor Jahren wurde auch ein größerer Teil des Schlosses zumindest äußerlich wieder restauriert, wenngleich seither Ruhe eingekehrt ist. Schloßanlage und Schloßhof sind aber öffentlich zugänglich, das Schloß selbst leider noch nicht. Es beherbergt ein Kunstwerk, das in seiner Einzigartigkeit der tönernen Kanzel wohl nicht nachsteht: das gotische Trinkstübchen. Ein herrliches Zellengewölbe überspannt den Raum, an dessen Wänden von unbekannter Hand Jagdmotive aufgemalt sind.

Bild oben: Das Trinkstübchen im Strehlaer Schloß.

Bild unten: Rathaus und Markt von Strehla.
Strehla Markt Rathaus
Beenden sollten wir unseren Strehla-Rundgang an der Elbe. Nachdem wir vom Schloß aus heruntergewandert sind, wenden wir uns flußabwärts. Kurz vor der zum Zeltplatz führenden Straße halten wir uns rechts und müssen ein Stück über die Wiese laufen. Am Ufer des Altarmes finden wir den sagenumwobenen Nixstein, oder besser das, was davon übrig ist. Noch vor 90 Jahren stand der Felsen bis weit in die Elbe hinein und galt als gefährliches Schiffahrtshindernis, bevor er dann teilweise gesprengt wurde.
Vom Nixstein aus können wir nun wieder flußaufwärts bis zur B 182 wandern. Wenn wir uns hier rechts halten, gelangen wir wieder auf den Marktplatz zu unserem Ausgangspunkt.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Riesa, Oschatz, Großenhain und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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