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Auf den Spuren von ...

Entlang der Döllnitz bis zur Mündung

Mannschatzer Herrenhaus Säule
Mit dem Rad von Oschatz nach Riesa (ca. 15 km)

Es gibt zwar seit Jahren einen RIO(Riesa-Oschatz)-Radwanderweg, aus unserer Sicht führt er jedoch teilweise über für Radfahrer hochgradig gefährliche Straßen (belebt und eng), so daß wir hier in Teilen von dieser Route abweichen werden. Wir beginnen unsere heutige Fahrt an der Brücke der B6 über die Döllnitz und halten uns in Richtung Osten. Kurz hinter dem Thalgut zweigt Richtung Norden ein Radweg nach Mannschatz ab. Zunächst geht es etwas bergan. Dann liegt vor uns das Döllnitztal. Zuerst rollen wir unter der Eisenbahnbrücke hindurch, und dann überqueren wir auf einer Brücke die Döllnitz. Schon sind wir in Mannschatz. Gleich das erste Haus auf der rechten Seite erinnert uns an eine unserer letzten Wanderungen – so wie das Mannschatzer Herrenhaus und schlimmer noch sah vor Jahren auch das Schloß Leuben aus.
Wenn wir weiter geradeaus fahren, treffen wir auf die Straße von Oschatz-Zschöllau nach Borna. Bis Borna müssen wir leider Straße fahren. Zum Glück hält sich der Verkehr aber in Grenzen. Unterwegs passieren wir das Kirchdorf Schmorkau - hier arbeitet der bekannte Töpferhof Thibault - und dann Schönnewitz.
Da wir Borna nicht auch noch auf der Straße durchfahren wollen, können wir hier einen Radweg benutzen. Dafür müssen wir am Ortseingang ein Stück rechts auf der Hauptstraße in Richtung Oschatz zurück fahren. Nach wenigen Metern treffen wir auf die Döllnitzbrücke. Vor der Brücke überqueren wir die Straße und können nun parallel zur Döllnitz auf einem zwar schmalen, aber sonst recht schönen Radweg das Dorf passieren. Einen kleinen Abstecher sind in Borna auf jeden Fall die Kirche und auch das als Kinderheim genutzte Schloß wert. Beide liegen in unmittelbarer Nähe unseres Weges.

Bild oben: Durch das Gestrüpp kaum noch zu erkennen: die schönen Porphyrsäulen am Mannschatzer Herrenhaus.
Bild unten: Das Bornaer Schloß.
Borna Schloß
Nachdem wir Borna durchquert haben, treffen wir in einem Auenwäldchen der Döllnitz auf eine Straße. Hier biegen wir zunächst links ab und sehen bereits die Hauptstraße, die dann weiter nach Strehla führt. An der Kreuzung zur Hauptstraße zweigt rechts ein Feldweg ab. Er führt nach Pochra, unserem nächsten Ziel. Unterwegs liegen viele Früchte auf dem Weg. Insekten naschen vom Nektar. Schön, daß die alten Obstbäume noch nicht der Säge weichen mußten.
Gleich beim Anblick der ersten Häuser kreuzt unser Weg eine Straße. Wir überqueren sie geradeaus und gelangen so nach Pochra. Dort folgen wir einfach der Hauptstraße und erreichen nach einer kleinen Fahrt ins Tal den Stadtrand von Riesa, genauer von Gröba. Einst durch den Bahnhof sogar bedeutender als Riesa, wurde dieser Ortsteil mit damals schon über 6.000 Einwohnern 1923 nach Riesa eingemeindet.
Kurz nach dem Ortseingang treffen wir auf die Riesaer Alleestraße. Wenn wir hier immer nur einfach geradeaus radeln, kommen wir zur B 182. Dort biegen wir rechts ab und sehen vor uns bereits das „blaue Wunder“ von Riesa - die neue Hafenbrücke. Und wo ist die Döllnitz geblieben? Natürlich unter uns!
Hinter dem blauen Wunder biegen wir die erste Straße (!) links ab. Wir gelangen in ruhigeres „Fahrwasser“, in die Nähe von der Mündung der Döllnitz in die Elbe. Hier gibt es eine Brücke hinüber nach Gröba, und ein Abstecher lohnt sich. Wieder zurück fahren wir dann weiter parallel zur Elbe stromaufwärts und treffen kurz vor der Elbbrücke von Eisenbahn und PKW wieder auf die B 182. Wenn wir uns hier hinter der Eisenbahnbrücke rechts halten, gelangen wir zum Bahnhof und haben wieder die freie Wahl, ob und wie wir unsere Wanderung fortsetzen möchten.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Riesa, Oschatz, Großenhain und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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