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Auf den Spuren von ...

Von den Kreuzrittern bis zur Barockzeit

Vortragsangebote von Robert Schmidt

Mehr als 20.000 Gäste an mehr als 100 Orten in fünf Bundesländern bei Führungen und Vorträgen seit 2010
Gästeführer der Ausstellung „Die Königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763“ im Jahr 2013
Gästeführer der Ausstellung „Gotische Skulptur in Sachsen“ im Schloßbergmuseum Chemnitz 2014-2016
Gästeführer der Ausstellung „Luther und die Fürsten“ auf Schloss Hartenfels Torgau im Jahr 2015
Im Herbst 2013 mehr als 200 eigene Veranstaltungen in nur zwei Monaten
Einmal Jerusalem und zurück – Auf den Spuren der Kreuzritter Mitteldeutschlands

Der Vortrag erzählt in über 70 Bildern mit steinernen Zeugen, Personen und Ordensgemeinschaften die spannende Geschichte des Zeitalters der Kreuzfahrer und Pilger und führt die Zuhörer in Wort und Bild u.a. nach Altzella, Bad Kissingen, Doberlug, Eisenach, Frauenroth, Freyburg an der Unstrut, Grimma, Marburg, Meißen, Oschatz sowie nach Akkon und Jerusalem. Auch aus der Region zwischen Elbe und Mulde zogen einst Ritter gen Jerusalem, vor mehr als 800 Jahren ebenso wie vor gut 500 Jahren, als sich der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise in Jerusalem zum Ritter schlagen ließ. Jerusalem gab es damals indes nicht nur im Heiligen Land, und so konnte sich der geneigte Pilger in Mitteldeutschland „sein“ Jerusalem einfach aussuchen ... Mehr als 1.000 Gäste in fünf Bundesländern kamen bisher zu diesem Vortrag.


Klostergeschichten des Spätmittelalters

Der reich bebilderte Zeitreise-Vortrag schaut hinter die Kulissen und erklärt, warum gerade aus den Klöstern die Menschen kamen, die das gesellschaftliche Leben vor knapp 500 Jahren so nachhaltig veränderten. Trugen Nonnen und Mönche wirklich weltliche Kleidung und konnten das Kloster verlassen, wann immer sie wollten? Stimmt die Legende, dass in Meissen um 1200 eine richtige Königin in ein Kloster zog? Wie organisierten sich die Mönche an den Ordensregeln vorbei zusätzliche Mahlzeiten?
Geschichten aus dieser Zeit gibt es viele. Es sind Geschichten von Künstlern des Spätmittelalters, die andere Volksbücher als die Bibel schufen und benutzten, Geschichten vom moralischen Verfall der Zeit, Geschichten von der Konkurrenz zwischen Pfarrer und Kloster bei der Auswahl der letzten Ruhestätte reicher Bürger und auch Geschichten der einfachen Menschen, denen der Glauben vor allem über Skulpturen und Prozessionen vermittelt wurde, denn von dem in lateinischer Sprache abgehaltenen Gottesdienst verstanden sie nicht ein einziges Wort. Zusammen mit den Geschichten zu den mittelalterlichen Bauwerken der Region entsteht so ein lebendiges Bild einer Zeit, von der wir heute so gut wie nichts mehr wissen und die doch an verschiedenen Stellen im Leben immer noch dauerhaft präsent ist ... Kein anderer Vortrag von mir zog an einem einzigen Abend 170 Gäste an, und auch Platz 2 geht mit 95 Gästen an dieses Thema.


Das Erbe der Familie von Schleinitz –
Ein kulturhistorischer Streifzug durch Kirchen, Parks und Schlösser der alten Mark Meißen

Sie stellten Bischöfe in gleich drei Bistümern, waren Abt, Oberhofmarschall, herzoglicher Rat oder Statthalter des Herzogs, pilgerten nach Jerusalem, nahmen die Werkstätten des Arnold von Westfalen und des Lukas Cranach in ihre Dienste oder führten Briefwechsel mit Martin Luther – nur wenige Adelsfamilien haben die alte Mark Meißen so geprägt wie die Familie von Schleinitz. Der Vortrag führt mit vielen Bildern neben einem kurzen Überblick über das einst zum Besitz der Familie von Schleinitz gehörende Gebiet vor allem in die Orte der Region um Oschatz, Riesa und Meißen, wo heute noch Bauwerke, Denkmäler oder Malereien von Kunstverstand und Reichtum der einstigen Auftraggeber zeugen ... An vielleicht nur 10 oder 15 Tagen stand dieses Thema im Mittelpunkt, mit mehr als 1.500 Gästen.


Die Region zwischen Elbe und Mulde vor 500 Jahren

Der reich bebilderte Beamer-Vortrag erzählt in zahlreichen Episoden die spannende Geschichte des „Abendrots des Mittelalters“. Das „Abendrot des Mittelalters“ – das ist die Zeit der ersten deutschsprachigen Bibeln und Liederbücher, die Zeit zahlreicher Pilgerfahrten des Meißner Adels ins Heilige Land, die Zeit der wirklich alles umfassenden Käuflichkeit, die Zeit neuer Schloßbauten als Ablösung der bisherigen wehrhaften Burgen, die Zeit der Steinkreuze als Sühnezeichen und am Ende auch die Zeit der Reformation. Der Beamer-Vortrag stellt verschiedene Objekte, Personen und Ereignisse der Region vor, die alle eines gemeinsam haben – den Zeitpunkt ihrer Entstehung bzw. ihres Wirkens etwa zwischen den Jahren 1470 und 1530. Dabei handelt es sich um eine Zeit, als mittelalterliche Kunst und Kultur im Meißner Land einen letzten Höhepunkt erreichten, bevor dann in der Folge die Thesen Martin Luthers die damalige Welt völlig veränderten ... Mein überhaupt erster Vortrag zur Zeit vor 500 Jahren, gehalten im Oktober 2009. Immer noch wirklich sehenswert.


Vom Ritter des Heiligen Grabes zum Floden Herrgott –
Mittelaltergeschichte(n) zum Karfreitag

Dieser speziell zum Umfeld des Karfreitags erstellte Vortrag lässt mit lebendiger Geschichte um einzigartige Kunstwerke aus Stein und Holz, Ritter des Heiligen Grabes mit Ritterbrief, den Karfreitag im Mittelalter, den „Floden Herrgott“ und das Himmelsloch in Kirchengewölben die frühere Bedeutung dieses Tages für die Menschen des Mittelalters zumindest erahnen ... Nicht nur für ungläubig staunende Gläubige der Neuzeit.


Vom Ablassbrief zum Knochenschmuggel –
Martin Luther und die Bischöfe von Meißen

In dem reich bebilderten Beamervortrag zeige und erzähle ich die spannungsreiche Geschichte am Ende des Mittelalters vor 500 Jahren und rücke die Bischöfevon Meißen und ihre Verbindungen zu Martin Luther in der Reformationszeit immer wieder in den Mittelpunkt der Ereignisse. Auch die Bischöfe von Meißen galten als Reichsfürsten, denn sie unterstanden nicht dem Erzbischof in Magdeburg, sondern dem Papst direkt. Mitten durch das Bistum Meißen verlief seit 1485 die Grenze zwischen Kurfürstentum und Herzogtum Sachsen, eine Grenze, die ab spätestens 1520 zur Glaubensgrenze innerhalb des Bistums Meißen wurde. Eine spannende Konstellation, die den Meißner Bischof 1522 ins reformierte Torgau reisen ließ, die ein Jahr später Pate bei der Heiligsprechung des Benno von Meißen stand und die 1542 rund um das bischöfliche und immer noch katholische Wurzen fast zu einem sächsischen Bruderkrieg geführt hätte. Die Gäste erwartet eine reich bebilderte und richtig spannende Zeitreise in die Reformationszeit mit vielen Passagen zum Staunen und Nachdenken, u.a. gefunden in Briefen der Bischöfe, der beteiligten Fürsten sowie natürlich Martin Luthers ... Verkannt und verleumdet – Verlierer der Geschichte, und das waren die Bischöfe von Meißen, erhalten bei den Chonisten und auch Wissenschaftlern von einst und heute nicht wirklich einen angemessenen Platz in der Geschichtsschreibung. Für DIE Gäste, die mehr wissen wollen.


Vom Ritterschlag im Heiligen Land zum Thesenanschlag

Im Vortrag mit dabei sind u.a. Pilgerreisen nach Jerusalem mit Ritterbrief, das älteste Heilige Grab – ein Bauwerk im heutigen Sachsen, geheimnisvolle Totenroteln zu Klöstern, das Heimliche Gericht, Maria Magdalenas Grabstein in Sachsen, Martin Luther und der ungewollte Thesendruck sowie Benno von Meißen und Martin Luther. Dieser Vortrag war offizieller Bestandteil des Ausstellungsprogramms der Ausstellung „Luther und die Fürsten“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden auf Schloss Hartenfels Torgau 2015. Danke an das Landratsamt Nordsachsen und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Hunderten Gästen den Weg dafür ebneten.


Luther und die Fürsten

Im Sommer 2015 hat es sich ergeben, dass ich im Rahmen der Ausstellung „Luther und die Fürsten“ in Torgau mit etwa 140 Führungen und Vorträgen präsent sein und erleben durfte, wie sich die Ausstellung nach einem sehr zähen Beginn zu einem echten Publikumsmagneten mit am Ende über 75.000 Gästen entwickelte. Diese Erlebnisse und auch eine Artikelserie von mir zur Ausstellung, die dann noch einmal als separate Publikation erschien, gaben letztlich Anlass, das Thema als Beamer-Vortrag erlebbar zu machen. War der „Thesenanschlag“ wirklich der Plan von Martin Luther? Warum erhielt er die Bannandrohung des Papstes erst über zweieinhalb Jahre nach dem 31. Oktober 1517? Warum setzten sich in Worms sogar die Anführer der katholischen Fürsten für Luther ein? Warum legte Martin Luther erst sieben lange Jahre nach den Thesen sein Mönchsgewand ab? Und wie verhinderte er 1542 einen sächsischen Bruderkrieg? „Luther und die Fürsten“ – eine reich bebilderte und richtig spannende Zeitreise in die Reformationszeit. Zu diesem Thema gibt es mit www.luthermeile.de eine separate Internetseite, Sie finden diese Seite “hier“. Auch mit diesem Thema, wenngleich erst seit März 2016 gezeigt, war ich bereits in vier Bundesländern präsent, und in nicht einem einzigen Fall zeigten sich die fast immer wirklich zahlreichen Gäste "luthermüde".


Friedrich der Große und seine Zeit –
Ein Abend der Begegnung

Er schaffte als erster Herrscher in Deutschland die Todesstrafe ab, dichtete mit Voltaire, komponierte mehr als 120 Musikstücke, kämpfte in seinen Kriegen oft um Alles oder Nichts, und lebt in zahlreichen Legenden und Anekdoten bis heute im Volksbewusstsein weiter – Grund genug für eine Veranstaltung zum Zeitalter König Friedrich II. von Preußen. Neben zahlreichen Bauwerken und Ereignissen steht immer der preußische König im Mittelpunkt des Abends, flankiert von sächsischen Zeitzeugen wie Gellert, Rabener oder Fritsch sowie natürlich den Ereignissen von 1760, als bei Torgau die größte Massenschlacht des 18. Jahrhunderts auf sächsischem Boden stattfand. Der Vortrag zeigt auch die innere Zerrissenheit von Friedrich, der zu Friedenszeiten dichtete und komponierte, und der 1761 im Anschluss an die Torgauer Schlacht ein Märchenschloss wie die Hubertusburg in Wermsdorf zum Plündern freigab. Friedrich der Große und seine Zeit – ein Abend der Begegnung, den es bisher viel zu selten gab.


Der 7jährige Krieg –
Sachsens glanzvollste Zeit und ihr tragisches Ende vor 250 Jahren

Der reich bebilderte Beamer-Vortrag erzählt Geschichten einer Zeit, als sich ein ganzer Wald nach dem Standort des Wurzener Domes richten mußte, als Lessing, Gellert oder Lichtwer ihre Fabeln dichteten und als prachtvolle Schlösser wie Nischwitz oder Hubertusburg entstanden – bevor der 7jährige Krieg von 1756-1763 dem barocken Glanz für immer ein Ende bereitete. Es war der letzte Krieg, in dem es auch um den Fortbestand des evangelischen Glaubens ging und in dem die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg aus genau diesem Grund in einem Flammenmeer verbrannte. Für diese Zeit stehen ebenfalls zahlreiche Ereignisse zwischen Elbe und Mulde, allen voran die größte Schlacht auf sächsischem Boden im 18. Jahrhundert im November 1760 bei Torgau. Es war die letzte Schlacht dieses Krieges, in der es für Preußen um Alles oder Nichts ging, und auch das letzte Duell der Feldherren König Friedrich II. von Preußen und Graf Leopold Daun. Beide hatten in den Jahren zuvor mehrere gegeneinander geführte große Schlachten für sich entscheiden können, und Torgau bildete das Finale dieses Duells, denn niemals wieder würden beide Feldherren aufeinander treffen ... Wohl bis heute der Spitzenreiter, wenn es um die Gesamtbesucherzahl eines Vortragthemas geht.


Zwei Schlösser – Ein Schicksal
Von Charlottenburg nach Hubertusburg in 100 Tagen

In einer reich bebilderten Zeitreise entführe ich Sie in genau die 100 Tage, die zwischen den Plünderungen der Charlottenburg ab 10. Oktober 1760 und der Hubertusburg ab 18. Januar 1761 liegen. Neben dem Hintergrund der Plünderungen mit dabei sind die Schlacht bei Torgau, ein Rückblick auf den Auftritt der Caroline Neuber in der Glanzzeit der Hubertusburg, das „Doppelleben“ des preußischen Königs im Krieg, ein Professor als Plünderer der Hubertusburg sowie natürlich Thomas Freiherr von Fritsch, der sich nicht nur als Friedensstifter einen Namen erwarb, sondern dessen Verbindungen sowohl zur Hubertusburg als auch zum preußischen König näher vorgestellt werden. Dieser Vortrag war offizieller Bestandteil des Ausstellungsprogramms der Ausstellung "Die königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763" der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Danke an die Ausstellungsleitung!) im Jahr 2013 auf Schloss Hubertusburg Wermsdorf. Dort nur wenige Monate präsent, zog der Vortrag deutlich mehr als 1.000 Besucher in seinen Bann.


Mätressenwirtschaft und Handschellen –
Das barocke Zeitalter im Oschatzer Land

Der Vortrag spannt mit Persönlichkeiten, Bauwerken und Ereignissen einen Bogen quer durch das sogenannte augusteische Zeitalter, das dann auf den Schlachtfeldern des 7jährigen Krieges unterging, uns aber bis heute neben der königlichen Residenz Hubertusburg auch zahlreiche weitere barocke Schlossanlagen, Gärten, Säulen, Denkmäler und sogar Handschellen in der Region hinterließ. Mit dabei ist auch das Schloss Leuben, dessen Entstehungsgeschichte auch heute geschrieben worden sein könnte. Ein „Investor mit Insiderwissen“ kauft einen abseits gelegenen Landsitz, und „rein zufällig“ beginnt nur wenige Monate später die große Zeit der Parforcejagd im benachbarten Wermsdorfer Wald. In der Folge wird dann nach dem Bau der Hubertusburg die Poststraße von Dresden nach Leipzig etwas weiter südlich verlegt – und führt plötzlich mitten durch Leuben ... Wartet noch auf die großen Termine, und hat es verdient.


Angebot Romantiklesungen

Für die drei verschiedenen Angebote "Romantiklesungen" gibt es mit www.romantiklesung.de eine separate Internetseite, Sie finden diese Seite hier.


Falls Sie einen Vortrag bestellen möchten, bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Technische Voraussetzungen: Stromversorgung, zwei Tische, Leinwand
Art des Vortrages: PowerPoint-Präsentation
Dauer: nach Wahl des Auftraggebers zwischen 30 und 70 Minuten
Kosten: 100 Euro zzgl. Fahrtkosten, abhängig von der Entfernung, bitte anfragen!
Stand aller Angebote: 10/2017



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