die ungefragt Türen öffnen und Kontakte herstellen, die ohne eigenen Nutzen und nicht einmal selten auch noch gegen den Widerstand ihrer verständnisarmen Umgebung dem Fahrenden Sänger eine Bühne schaffen, denen Falschheit fremd ist und die dafür ehrlich und hilfsbereit sind, und die sich nach einem für den Fahrenden Sänger erfolgreichen Tag einfach nur freuen und die eben nicht der Sozialneid packt, weil sie wissen, daß es nicht viele solche Tage im Jahr gibt, und weil sie auch wissen, daß das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen aller bei der Künstlersozialversicherung versicherten Personen deutschlandweit gerade mal nur 13.000 Euro beträgt, von denen dann noch Steuern und Versicherungsbeiträge abgezogen werden müssen.
Ich denke, es wäre nicht richtig, an dieser Stelle Namen zu nennen, denn diese Art Hilfe möchte keine Selbstdarstellung mit pappigen Euro-Schecks auf der Vorderseite der Zeitung. Wichtig ist nur, daß es solche Menschen gibt, wenige zwar, die aber sicher ahnen, daß sie gemeint sein könnten, wenn sie diese Zeilen irgendwann einmal lesen. Danke!

