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Schlossfestspiele 2018 - Schloss Hohenprießnitz & Schloss Machern

Münchener Freiheit Open-Air, Bolschoi-Theater Open Air und vieles mehr!

Schlossfestspiele 2018
16. August bis 26. August 2018:
1. Schlossfestspiele auf Schloss Hohenprießnitz und Schloss Machern
„Wenn ihr mehr wollt, kommt im August wieder“
Schlossfestspiele Machern und Hohenprießnitz 2018 - das komplette Programm mit allen Links zum Buchen finden Sie nachstehend. Bereits am Pfingstsonntag wurde nach Hohenprießnitz zum „Pre-Opening“ eingeladen, und wer an diesem Tag festliche Musik in festlichem Rahmen erleben und einen Vorgeschmack auf die Schlossfestspiele im August 2018 erhalten wollte, war im Barocksaal von Schloss Hohenprießnitz bestens aufgehoben.
Schon am Nachmittag gab das Solistenensemble des Leipziger Symphonieorchesters ein beschwingtes Kammerkonzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Christian Bach, Charles Gounod und Richard Strauss. Dirigent und Moderator GMD Wolfgang Rögner führte gekonnt durch den Nachmittag und wusste auch zur Entstehungsgeschichte der Musikstücke manch interessantes Detail zu erzählen. Und die Gäste? Die kamen trotz des strahlenden Sommertages so zahlreich, dass auch der letzte Stuhl im prächtigen Barocksaal einen (Be)Sitzer fand. Beim Abschied verbündeten sich dann Gäste und Musiker: Es war für beide Seiten ein richtig toller Nachmittag, und wir sehen uns bestimmt bald wieder.
Nach dem Konzert ist vor dem Konzert, und die letzten Gäste des Nachmittags hatten Hohenprießnitz noch nicht ganz verlassen, da trafen bereits die ersten Gäste zum Galakonzert am Abend ein: „Dances“, mit Sabine Grofmeier an der Klarinette, Ekaterina Knyazeva am Piano und Fjodor Elesin am Cello. Alle drei eint ganz offensichtlich nicht nur die Freude an der Musik, sondern auch die Freude am Improvisieren und Experimentieren. Auch untereinander immer für eine Überraschung gut, boten sie den begeisterten Gästen ein Gala-Konzert der Extra-Klasse. Ob zur Filmmusik von „Frühstück bei Tiffany“, zu Stücken von Chopin oder Tschaikowski – gebannt ließen sich die Zuschauer vom Strom der Töne und Harmonien mitreißen, denn diese Aufführung mit Starbesetzung war nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert. Ganz am Ende, die zweite Zugabe war schon gespielt, winkte dann Cellist Fjodor Elesin auf die Wünsche nach mehr lachend ab: „Wenn ihr mehr wollt, kommt im August wieder“.
Nach dem Konzert ist vor dem Konzert, denn dann – konkret vom 16. bis zum 26. August 2018 – ist Fjodor Elesin nicht nur Cellist, sondern auch Festspielleiter der I. Schlossfestspiele von Hohenprießnitz und Machern 2018. Im Rahmen dieser Festspiele werden verschiedene Künstler, namhafte Orchester und Band`s vor einer traumhaften Kulisse ihr Publikum begeistern. Mit dabei sind u.a.:
die MÜNCHENER FREIHEIT (Open Air), das BOLSCHOI-THEATER (Open Air), das ENESCO QUARTET, der I. INTERNATIONALE MUSIKWETTBEWERB HOHENPRIESSNITZ sowie als Solisten BRENNO AMBROSINI (piano), ALEXANDRE BRUSSILOVSKY (violin), LEONID CHIZHIK (jazz piano, jazz improvisation), FJODOR ELESIN (cello), DANIEL GEISS (cello), NATALIA GUTMAN (cello), SORA HAN (violine), EKATERINA KNYAZEVA (piano), SEBASTIAN KRUNNIES (viola), NATALIA LIKHOPOI (violine), FRANCOISE DE MAUBUS (harfe), OLGA ROMANKO (sopran), KEI SAOTOME (piano), VIKTOR TRETYAKOV (violine) und ELIZABETH VIDAL (sopran). Mit einer ausgesuchten Mischung aus Klassik und Pop bietet der Veranstalter an allen Tagen Interessenten die Möglichkeit, Musik und barocke Architektur im Einklang zu erleben. Bei so vielen Stars zum Hören und Schauen kann es durchaus passieren, dass es den Gästen, die alle Konzerte besuchen, im Rückblick so vorkommen wird, als ob sie selbst zum Star geworden sind. Das allerdings wäre dann der Lohn für elf Tage „Musikurlaub“ bei Künstlern, von denen einige auch ganz allein große Konzerthallen füllen können, die sich den August 2018 aber für die I. Schlossfestspiele in Hohenprießnitz und Machern freigehalten haben. Der Vorverkauf für die Konzerte hat bereits begonnen, die Buchungsmöglichkeiten finden Sie nachstehend direkt beim jeweiligen Konzert:
Do., 16. August, 19.30 Uhr, Schloss Hohenprießnitz: „Vive la France“

Die Star-Sopranistin Elizabeth Vidal und Pianistin Ekaterina Knyazeva geben ein festliches Programm mit bekannten Werken französischer Komponisten. Karten zum Preis von 23 Euro erhalten Sie hier.


Fr., 17. August, 19.30 Uhr, Schloss Machern: „Rachmaninov pur“

Am Klavier war Sergei Rachmaninow mit seinen Kompositionen einzigartig. An diesem Abend sollen die faszinierenden Klangfarben seiner Kammermusik das Festival-Publikum begeistern. Es erklingen die erfolgreichsten Stücke seiner Zeit, die Cello-Sonate opus 19 und das erste Klaviertrio élégiaque. Auf der Violine wird die erfolgreiche Südkoreanische Geigerin Sora Han zu hören sein. Daneben tragen Fjodor Elesin auf dem Violoncello und Ekaterina Knyazeva am Klavier ihre musikalische Interpretation des berühmten Rachmaninow vor. Karten zum Preis von 23 Euro erhalten Sie hier.


So., 19. August, 18 Uhr, Schloss Hohenprießnitz: „Piano furioso“

Musiker lassen sich einteilen einerseits in solche, die bandenmäßig organisiert sind, in Orchestern, Bands und Ensembles, und Einzeltäter anderseits. Bei letzteren unterscheiden wir die Anführer und die Desperados. Und in diese Kategorie der einsamen Helden gehören prinzipiell alle Pianisten. Wenn sie dennoch manchmal in Bands und Ensembles auftreten, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder sie werden Zuchtmeister für Geiger, Sänger und sonstige Melodienpfeifer oder aber sie sind stetige Störenfriede, die nicht zählen, weil sie es entweder nicht können oder nicht wollen. Und Zählen ist nun mal die Grundlage des Zusammenspiels. Egomanen am Klavier aber treffen keine musikalischen Absprachen und halten sich nicht an Vorschriften, sie ganz allein legen von Phrase zu Phrase das Tempo neu fest und bestimmen, wo die eins ist, nämlich bei Ihnen selbst. Taktgefühl darf man nicht erwarten. Im dritten Fall werden die Tastenhengste im Ensemblespiel kastriert und sind dann nur noch als Klangfarbe verwendbar oder als mechanische Räppelchen in sogenannten Continuo- oder Rhythmusgruppen. Bleibt noch das direkte Aufeinandertreffen von Desperados. Das führt entweder zu einer Unterwerfung, einer Katastrophe oder einer Sternstunde. Eine solche erleben wir natürlich heute. Teilen wir weiter ein: Unter den einsamen Desperados gibt es die Philosophen und die Artisten. Beide haben ihr eigenes Repertoire: Bach hier, Liszt dort. Zwischen den beiden Lagern herrschen Neid und Verachtung. Die Freude der Klavierphilosophie schauen auf die Artisten herab, halten ihr Spiel für wertlose Zeitverschwendung. Nur wenig Anerkennung schwingt mit, wenn ein Kritiker schreibt, dass Bach immer noch Geheimnisse berge, wenn die Hand-ist-schneller-als-Auge-Trichs langweilig geworden seien. Umgekehrt äußerte sich ein berühmter Liszt-Artist abschätzig über einen ebenso berühmten Klavierphilosophen, der sich ins Artisten-Repertoire vorwagte. „Erregung öffentlichen Mitleids“ war noch das netteste, was er über seine technischen Fertigkeiten zu sagen hatte. Das Repertoire der Artisten oder, wie der Fachmann sagt, „Virtuosen“, bei denen man noch Jongleure und Kraftakrobaten unterscheidet, ist, wie es jüngst ein Kritiker ausdrückte, „heiße Musik, geschrieben für echte Pianisten, also musikalische Fleischfresser, und nicht für pianistische Vegetarier mit Vorbehalten gegenüber allzu kalorienreicher Kost.“ Und damit sind wir beim heutigen Programm von Brenno Ambrosini angekommen: Sünden Sie mit uns an der kalorienreichen musikalischen Tafel, es macht Spaß. Karten zum Preis von 23 Euro erhalten Sie hier.


Di., 21. August – Do., 23. August, jeweils 19.30 Uhr, Schloss Machern:
I. Internationaler Musikwettbewerb Hohenpriessnitz 2018

Jeder, der Violine, Bratsche, Cello oder Klavier spielen oder singen kann, darf mitmachen, ob die Teilnehmer der Meisterklassen oder die jungen Talente, die sich extra für diesen spannenden Wettbewerb angemeldet haben. Die Geld- und Förderpreise für die Preisträger sind von Sponsoren des Musikfestivals freundlicherweise gesponsert. Karten zum Preis von 12 Euro sowie ggf. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier:
für den 21. August
für den 22. August
für den 23. August


Fr., 24. August, 19.30 Uhr, Schloss Machern: Alexandre Brussilovsky

Alexandre Brussilovsky - Violine, Kei Saotome - Klavier und Enesco Quartett
Karten zum Preis von 23 Euro erhalten Sie hier.


Sa., 25. August, 20.30 Uhr, Open-Air Konzert Schloss Hohenprießnitz: Münchener Freiheit

Die Kultband Münchener Freiheit gibt im Rahmen ihrer Tour ein Konzert im Schloss Hohenprießnitz. Mit Titeln wie „Ohne dich“, „Tausendmal du“ oder „So lang´ man Träume noch leben kann“ feierte die Band riesige Erfolge in ganz Europa. Bis heute hebt sich ihr Sound von der breiten Masse ab und hat einen einzigartigen Wiedererkennungswert ... Ihre Eintrittskarten für das Open-Air Konzert können Sie hier buchen.
VIP-Spezial: Für Gäste mit einer Eintrittskarte der I. & II. Kategorie besteht die Möglichkeit, mit einem Upgrade ein unvergessliches Live-Erlebnis zu buchen. Die Firma DC-Catering aus Leipzig hat sich für diesen Abend etwas ganz besonderes einfallen lassen, Details finden Sie hier.


So., 26. August, 18 Uhr, Open-Air Konzert Schloss Hohenprießnitz:
12 Geiger des Bolschoi-Theaters & Operndiva Olga Romanko „From Moscow with Love“

Das legendäre Ensemble des weltbekannten russischen Opernhauses mit der Operndiva Olga Romanko und den 12 Geigern des Bolschoi-Theaters bietet ein einmaliges musikalisches Erlebnis. Werke von Bach, Mendelssohn, Paganini, Schubert, Tschaikowsky und Rachmaninow werden an diesem Abend zu Gehör gebracht. Das Pflegen von Traditionen und die dauerhafte Weiterentwicklung machen „die zwölf Geiger“ zu einer Institution in der klassischen Musik. Ihre Eintrittskarten für das Open-Air Konzert können Sie hier buchen.

Karten für alle Konzerte der Schlossfestspiele in Hohenprießnitz und Machern können auch über Tel. 0940550150 oder per Mail über info@schlossfestspiele.online bestellt werden, Details zu den Konzerten sind unter schlossfestspiele.online einsehbar.



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