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Der Untergang von Nennewitz

Die Reste der kleinen Burg am Kirchenteich.
Die Sage von der weißen Frau am Kirchenteich im Wermsdorfer Wald

Um die Ruinen am Kirchenteich rankt sich auch eine alte Sage. Früher traute sich kaum jemand in die Nähe des Teiches, wenn die Herbstnebel im Wald aufstiegen. Denn nur in stillen und mondhellen Nächten - sagte man - wandere die Weiße Frau mit einem kleinen weißen Sarg unter dem Arm von der Ruine aus am Teich entlang. Sie müsse ihn auf das andere Ufer bringen, bevor die Glocke die erste Stunde schlägt, und alle Menschen, denen sie begegnet, um Vergebung ihrer Sünden bitten.
Die Weiße Frau soll der Sage nach der Geist der letzten Schloßherrin sein. Diese war weithin als eine hochmütige und hartherzige Frau bekannt. Daher kam ihr auch niemand zu Hilfe, als bei einem gewaltigen Unwetter das Schloß in Brand geriet. Als alles niedergebrannt war, erschien der alte Schloßgeist auf den Trümmern und überbrachte ihr die gesammelten Flüche und Verwünschungen all der vielen Menschen, denen sie Böses angetan hatte. Sodann sagte er: „Ich habe meine Strafe mit dem heutigen Tage verbüßt und kann jetzt ruhen. Doch an meine Stelle müßt Ihr jetzt treten, um Buße für all die begangenen Sünden zu tun!" Dann verschwand er für immer. Auch die Bauern des Dorfes, die zum Schloß gehörten, zogen bald darauf weg. Das leere Dorf verfiel und versank allmählich in der Erde. Später bildete sich in der Senke ein See, der alles überflutete. Nur die Weiße Frau wandert noch um ihren versunkenen Besitz herum ...
Am westlichen Rande des Kirchenteiches in der Nähe des Dammes befinden sich unter Wasser tatsächlich Überreste des mittelalterlichen Dorfes Nennewitz. Kirche und Burg (siehe Foto) jedoch finden wir heute noch bzw. wieder auf der Höhe nördlich des Teiches.

Wer jetzt nach dem Lesen des Beitrages neugierig geworden ist, jedoch nicht so richtig weiß, wie er den Kirchenteich nun am einfachsten findet - einfach eine Mail senden und anfragen. Sinnvoll wäre auf alle Fälle die ganz unten aufgeführte Wanderkarte, denn das Areal wird sich über Navigationsgeräte eher nicht gut finden lassen.

Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Dahlener Heide, Wermsdorfer Wald und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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