Wandern - Führungen - Vorträge - Literatur

Informationen und Angebote

Schloßimpressionen

Wanderungen

Auf den Spuren von ...

Reprinte alter Chroniken

Hier finden Sie die wichtigsten Chroniken Mittelsachsens auf Papier!

Zu folgenden Orten, Herren oder Klöstern liegen aktuell, alphabetisch geordnet, historische Nachrichten vor: Altzella, Belgern, Beutitz, Borna/Bornitz, Burg Gana, Cavertitz, Colditz, Dahlen/Schmannewitz, Doberlug, Döben, Döllnitztal, Dommitzsch, Dresden, Dürrweitzschen, Eilenburg, Elbtal, Geringswalde, Grimma, Gröba, Großenhain, Hartenstein, Jahnatal, Klosterbuch, Korbitz, Lampertswalde, Leisnig, Meißen, Mügeln, Mühlberg, Mühlen, Nimbschen, Nossen, Oschatz, Osterland, Prausitz, Riesa, Sachsen, Siebenlehn, Senftenberg, Stolpen, Strehla, Thüringen, Torgau, Waldheim, Weißenfels, Wermsdorf, Wurzen, Zeithain. Sie haben Ihren Ort nicht gefunden? Fragen Sie bitte einfach!
In der nachfolgenden Aufstellung finden Sie alle Chroniken in der Reihenfolge des Alphabets nach dem Ort, mit Artikelbeschreibung und Preis. Wenn Sie etwas Bestimmtes suchen, empfehlen wir Ihnen, die Angaben in ein Word-Dokument zu kopieren und dort die Funktion „Strg + F“ (die Tasten gemeinsam drücken) zu nutzen.
Sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt, liegen alle angebotenen Schriften als einfacher, aber lesbarer Reprint (S/W, meist als Scan vom Original) als A5-Heft vor. Alle Quellen befinden oder befanden sich zum Zeitpunkt der Herausgabe im Original im Archiv des Seiteninhabers. Wenn es sich bei dem Angebot also nur um einen Auszug handelt, und Sie sich gerade für einen anderen Auszug interessieren, fragen Sie bitte einfach! Alle nachstehend aufgeführten Preise sind Brutto-Preise, nach § 19 (1) UStG wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen. Informationen zu Versandkosten und Rückgaberecht bitte bei den Bestellbedingungen nachlesen! Und nun viel Spaß beim Stöbern!


Altzella – Dr. J. T. H. Leyser / J. L. Rüling / A. Schiffner: Historische Nachrichten zu den frühesten Erwerbungen des Kloster Altzella. 1840/1841/1846, Preis: 5,00 €

Dieser 36 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem „Bericht an die Mitglieder der Dt. Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ der Jahre 1840, 1841 und 1846 enthält eine Urkunde zu den frühesten Erwerbungen des Klosters Altzella sowie zwei umfangreiche Interpretationen zu den in der Urkunde enthaltenen Ortsnamen. Erläuterung finden u.a. die (heutigen) Ortsnamen: Rauba, Choren (Kohren), Ostrau, Eulitz, Leuben, Birmenitz, Mochau, Poititz, Börln, Ottewig, Wuhnitz, Weißenborn, Mügeln usw.


Altzella – Johann Conrad Knauth: Historische Nachrichten zu einigen Alt-Zellischen Klosterdörfern um Nossen, Roßwein und Döbeln (1722). Preis: 10,00 €

Die 68seitige Zusammenstellung (Reprint im A5-Format, gebundene Reproduktion) aus dem 6. Teil der Altzellischen Chroniken von Knauth enthält Informationen zu folgenden Dörfern um Nossen, Roßwein und Döbeln: Augustusberg, Albertitz, Wettersdorf, Zweinig, Troischau, Ulrichsberg, Etzdorf, Eula, Marbach, Gersdorf, Gleisberg, Mochau, Hohenlauft, Niederstriegis, Zella / Die alte Zelle, Burgmühl, Seifersdorf, Rhäsa. Da Knauth in seiner Arbeit in alphabetischer Reihenfolge vorgegangen war, konnte diese Reihenfolge im vorliegenden Reprint nicht eingehalten werden, da das Ziel dieses Heftes in einer regionalen Zusammenstellung von Knauths Nachrichten bestand.


Beuditz – Johann Gottlob Horn: Kurze Historie des Nonnen-Klosters Beutiz (1730), Preis: 4,00 €

Während uns zu vielen Klöstern Mitteldeutschland teils umfangreiche Nachrichten alter Chronisten vorliegen, gibt es zu einigen Klöstern fast keinerlei Informationen. Eines der letztgenannten Klöster ist das als Familienkloster der Burggrafen der Neuenburg (novo castro) gegründete ehemalige Nonnenkloster Beutitz (früher Beutiz, Buthiz, Butiz, Budiz etc. geschrieben). Johann Gottlob Horn hat im 5. Teil seiner Nützlichen „Sammlungen zu einer Historischen Handbibliothec von Sachsen und dessen incorporirten Landen“ als erster und nach Kenntnis des Herausgebers auch einziger Chronist wenigstens einige Nachrichten zu diesem Kloster zusammengetragen, die hier als Reprint-Ausgabe (24 Seiten im A5-Format, gebundene Reproduktion) vorliegen. Auch zu den Burggrafen der Neuenburg aus dem Geschlechte der Meinheringer (gleichzeitig Grafen von Osterfeld und Mansfeld) speziell im 13. Jahrhundert liegen bis heute nur wenige kurze Arbeiten vor, und so wird der Leser die leider viel zu kurzen bei Horn enthaltenen Informationen dankbar entgegennehmen. Immerhin sollte es noch über 100 Jahre dauern, bis sich die Auffassung Horns, daß es sich bei dieser Familie um die Burggrafen der Neuenburg und nicht um die Burggrafen von Naumburg handelt, durchsetzen konnte.


Borna/Bornitz – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten zu den Rittergütern Borna und Bornitz (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Borna und Bornitz (beide bei Oschatz, nicht zu verwechseln mit der Stadt Borna!) zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen Ortschaften.


Burg Gana – Karl August Espe & Karl Preusker: Historische Nachrichten zur Burg Gana, dem Paltzschener See sowie alten Schanzen um Oschatz, Leisnig und Mutzschen (1831-1841), Preis: 4,00 €

Dieser 24 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem „Bericht an die Mitglieder der Dt. Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ der Jahre 1831, 1834 und 1841 enthält u.a. interessante Gedanken zum einstigen Standort der Daleminzierburg Gana. Manch Schlußfolgerung ist inzwischen widerlegt, manch neue Erkenntnis gewonnen. Dies gilt insbesondere für den Beitrag zur Feste Grona von Karl August Espe. Indes, auch wenn wir heute wissen, daß es sich bei der Anlage im Wermsdorfer Wald um eine deutsche Siedlung des 12./13. Jahrhunderts handelt - eine genaue Lokalisierung der Burg Gana, wie wir sie heute nennen, gibt es nach wie vor nicht. Denn die Grabungen an der Anlage zwischen Hof und Stauchitz vor wenigen Jahren brachten eben keine datierbaren Funde ans Tageslicht, und manch Detail der Grabung warf mehr Fragen als Antworten auf. So können wir uns ruhigen Gewissens durchaus noch einmal den Gedanken von Karl August Espe zuwenden, die, einmal abgesehen von seinem konkreten Lösungsvorschlag, viel interessante und überlegenswerte Details beinhalten.


Colditz – Chronik der Stadt Colditz. Aus: Johann Kamprad - Leisnigker Chronica ... und ... Chronica der benachbarten Stadt Colditz (Leisnig, 1753), Preis: 11,00 €

Diese Chronik von Johann Kamprad erlebt mit dieser Ausgabe erstmals seit ihrem Erscheinen im Jahre 1753 einen separaten Druck. Kamprad, der in diesem Jahr seine bekannte „Leisnigker Chronica“ veröffentlichte, hatte dieser, gewissermaßen im Anhang, eine „aus glaubwürdigen Schriften und Archiven vermittelst eigener Erfahrung zusammen getragene“ Beschreibung der Stadt Colditz hinzugefügt. Bei der vorliegenden Reprint-Ausgabe (72 Seiten im A5-Format, gebundene Reproduktion) fehlen nun 17 Seiten des Originals, die sich dort am Beginn der Abhandlung befinden. Sie enthalten einen Abriß der Geschichte seit den Zeiten Abrahams, einige Anmerkungen zu den Herren von Colditz sowie eine kurze genealogische Zusammenfassung von Kaisern, Markgrafen und Kurfürsten - alles Angaben, die heute in zahlreichen Werken deutlich umfassender gewürdigt werden und die im Regelfall auch nicht zu Colditz gehören, so daß ihre Aufnahme auch aus Kostengründen entbehrlich schien. Nicht entbehrlich erschien hingegen die Aufnahme der folgenden Abschnitte, die sich u.a. neben den Namen von Geistlichen, Schulmeistern, Bürgermeistern, Organisten oder Stadt-Pfeifern allesamt in der Chronik wiederfinden: Schloß und Wappen von Colditz, die Kirchen und Kapellen, das Amt Colditz, die Erb-Statuten, die Gerade, das Rathaus, die Ratsgüter, die Ober-Gerichte, das Geleits- und Schankrecht, das Marktrecht, die Mühlen, die Brücken, die Weinberge, der Tiergarten, das Jagdhaus, die Försterei sowie die Annalen der Stadt.


Dahlen/Schmannewitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Gustav Adolph Türk/Friedrich August Schoch: Historische Nachrichten zum Rittergut Dahlen sowie zu den Kirchen in Dahlen und Schmannewitz (1817/1840), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Dahlen sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Zu diesem Rittergut gehörten seinerzeit Dahlen, Schmannewitz und Zissen sowie auch mehrere Wüstungen innerhalb der Dahlener Heide.


Doberlug – M. George Christoph Kreysig - Historie des Klosters Dobrilug (1758), Preis: 10,00 €

Dieser 72 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 4. Band der „Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Lande“ des Historikers M.G.C. Kreysig aus dem Jahre 1758. Auch wenn das Kloster in Doberlug seit 1815 zunächst zu Preußen und heute zu Brandenburg gehört, ist die Geschichte des Klosters doch ausschließlich mit Sachsen verbunden. Viele Orte des mittelsächsischen Raumes standen mit dem Kloster in Verbindung, und auch Walther von der Vogelweide nennt das Kloster in einem seiner Lieder. Manch heutige Einrichtungsgegenstände der Klosterkirche stammen aus Senftenberg, von dem wir in einem weiteren Auszug aus dem gleichen Werk unten die Annalen anbieten können.


Döben – Magister Christian Gottlob Lorenz - Historische Nachrichten zu den Burggrafen von Döben sowie den Rittergütern im Amt Grimma (1870), Preis: 4,00 €

Dieser 28 Seiten umfassende Auszug im A5-Format (gebundene Reproduktion) der Grimmaer Stadtchronik von Lorenz enthält eine kurze Übersicht zu den Rittergütern des Amtes Grimma. Lorenz, der ursprünglich nach seinem eigenen Bekunden überhaupt nicht vor hatte, sich mit dem Amt Grimma näher zu befassen, nahm zu unserem Glück von seinem Vorsatz Abstand. Im vorliegenden Heft finden sich also umfangreichere Nachrichten zu den Burggrafen von Döben sowie den Rittergütern in Böhlen und Hohnstädt mit ihren Vorwerken. Weniger umfangreich kommen die 19 altschriftsässigen Rittergüter und 12 neuschriftsässigen Rittergüter des Amtes auf insgesamt nur acht Seiten weg, wenngleich hier vor allem die umfangreichen Fußnoten auch manchen Hinweis auf heute vielleicht schon wieder vergessene Urkunden enthalten dürften.


Döllnitztal – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Döllnitztal zwischen Mügeln und Oschatz (1817), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der Orte und ehemaligen Rittergüter zwischen Oschatz und Mügeln zum Gegenstand. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Altoschatz, Heida, Kreischa, Lampersdorf, Leuben, Limbach, Mahris, Niedergoseln, Ockritz, Oetzsch, Rosenthal, Saalhausen, Thalheim, Wetitz, Zeicha.


Dresden – Dresdens Pracht - Ansichten aus der Stadtchronik von 1835, Preis: 5,00 €

Als 1835 für Dresden eine Stadtchronik erschien (Hrsg. Hilscher, Verf. Klemm), veröffentlichte man die dazu gehörigen über 80 Kupfertafeln in einem besonderen Kupferheft. Der hier vorliegende edle Reprint (Hardcover, 74 Seiten, Format HxB 19,5 cm x 24,5 cm) enthält über 80 historische Ansichten von Dresden, die einzeln meist nicht unter 30 Euro erhältlich sind. Das Buch führt den Leser zurück in eine Zeit, in der Dresden noch königliche Residenz war und der sächsische Hof hier seine Feste feierte. Viele der abgebildeten Bauwerke sind schon seit Jahrhunderten Geschichte. Andere verbrannten im Feuersturm des Jahres 1945 oder verfielen später. Das, was bis heute übrig blieb, ist immerhin imposant genug, um jährlich Millionen Touristen in seinen Bann zu ziehen. Unternehmen wir einfach mit dem Buch eine Zeitreise. Gehen wir ins Theater im Grossen Garten, nehmen wir am Damen-Fest teil oder lauschen wir den Klängen im Opernhaus. Eine Audienz bei Dresdens prachtvollster Zeit ...


Dürrweitzschen – Georg Buchwald (Hrsg.): Neue Sächsische Kirchengalerie: Die Parochie Dürrweitzschen (1900), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Neuen Sächsischen Kirchengalerie, Ephorie Leisnig“ von Buchwald hat ausschließlich die Geschichte der Parochie Dürrweitzschen bei Grimma zum Gegenstand. Neben einem geschichtlichen Abriß zum Ort enthält der Aufsatz auch Nachrichten zur Baugeschichte der Kirche und des Pfarrhauses sowie ein Verzeichnis der bis 1900 hier wirkenden Geistlichen.


Eilenburg – Historie derer Herren von Ilburg. Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Vierter Teil, Altenburg, 1758, Preis: 6,00 €

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Kreysigs Beiträgen hält viele Informationen vor allem aus dem 13. und 14. Jahrhundert bereit, als die „Ileburger“ zu den angesehensten und mächtigsten Geschlechtern im mittel- und nordsächsischen Raum gehörten. Sie gründeten das Kloster Mühlberg, besaßen Uebigau, Liebenwerda, Wahrenbrück, Strehla, Dahlen, Calau, Eilenburg und viele andere Orte mehr.


Elbtal – Johann Herrmann Dielhelm: „Denkwürdiger und nützlicher Antiquarius des Elb-Stroms“ (1741), Preis: 6,00 €

„... Eine genaue und ausführliche Beschreibung von allen Städten, Schlössern, Festungen, Klöstern, Flecken, Dörfern, vornehmsten Gebäuden, Wappen, Messen, Märkten, Lagen etc., die an und um denselben liegen, und was sich sonst denkwürdiges ... bis in das Jahr 1740 damit zugetragen ...“. Daraus nur das 9. Kapitel: Von dem Lauf des Elbstroms von der alten Stadt Meißen nach Heiligenkreuz, Seußlitz, Riesa, Lorenzkirch, Strehla, Mühlberg und Belgern, nebst einer Beschreibung der Orte Radeburg, Nossen, Altzella, Großenhain, Oschatz, Hubertusburg und Schildau sowie umfangreichen Anmerkungen zum Roland in Belgern. Gebundener Auszug (Reproduktion) der Ausgabe von 1741 als 40seitiges A5-Heft.


Elbtal – Johann Herrmann Dielhelm: „Denkwürdiger und nützlicher Antiquarius des Elb-Stroms“ (1741), Preis: 4,00 €

„... Eine genaue und ausführliche Beschreibung von allen Städten, Schlössern, Festungen, Klöstern, Flecken, Dörfern, vornehmsten Gebäuden, Wappen, Messen, Märkten, Lagen etc., die an und um denselben liegen, und was sich sonst denkwürdiges ... bis in das Jahr 1740 damit zugetragen ...“. Aus diesem Werk als gebundener Auszug (Reproduktion) im A5-Format auf 24 Seiten Nachrichten zu den Städten Mühlberg, Belgern, Torgau (knapp die Hälfte des Heftes) und Dommitzsch. 4,00 €


Elbtal – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Elbtal zwischen Gröba und Strehla (1817), Preis: 6,00 €

Dieser 52 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der Orte und ehemaligen Rittergüter zwischen Gröba und Strehla zum Gegenstand. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Bobersen, Canitz, Fichtenberg, Forberge, Görzig, Gröba, Großrügeln, Leckwitz, Lichtensee, Merzdorf, Oberreußen, Pochra, Pulsen, Reußen, Schwarzroda, Strehla, Trebnitz.


Geringswalde – Gottfried August Bernhardi: Beytrag zu einer Geschichte des Städtlein Geringswalda und besonders des ehemals dabey gelegenen St. Marien-Klosters, Benedictiner-Ordens (1777), Preis: 15,00 €

Diese frühe Chronik zu Stadt und Kloster Geringswalde östlich von Rochlitz greift nicht nur die lokale Geschichte auf, sondern bringt als A5-Heft (gebundene Reproduktion) auf 104 Seiten sowohl zahlreiche Urkunden als auch die Abbildung von insgesamt sechs Grabsteinen des 15./16. Jahrhunderts. Ebenso findet sich im Heft eine Übersicht zu den Klosterdörfern und -gütern sowie einiges Material zur Stifterfamilie derer von Schönburg.


Geringswalde – Dr. Theodor Distel: Der Flacianismus und die Schönburgsche Landesschule zu Geringswalde (1879), Preis: 15,00 €

Kurz nach der Reformation, genauer von 1566 bis 1568, bestand für den kurzen Zeitraum von nur drei Jahren im heutigen Sachsen neben den Fürstenschulen von Grimma und Meißen noch eine weitere derartige Schule in den Schönburger Landen in Geringswalde bei Rochlitz. Nach Luthers Tod 1546 hatte sich die protestantische Kirche in mehrere Lager gespalten, von denen uns hier vor allem die Anhänger des Flacius Illyricus (1520 - 1575) interessieren sollen. Seine Lehre war an die des verstorbenen Luther angelehnt, was ihn gleichzeitig als Gegner Philipp Melanchthons auswies. Auch der Rektor der Schule, Magister Hieronymus Haubold, war Flacianer - und der sächsische Kurfürst August mächtiger Anführer ihrer Gegner. Da konnten auch die Schönburger nicht viel ausrichten. Im Gegenteil, der Schulgründer Wolf von Schönburg wurde von Juni bis Oktober 1567 selbst in den Kerkern des Dresdner Schlosses in Haft gehalten. Haubold mußte fliehen, und schrieb bereits damals eine 94 Seiten umfassende Schulchronik, die sich auf wundersame Weise bis heute in einem Kirchenbuch erhalten hat.Eine ausführliche Darstellung der Geschehnisse um diese Schule und die religiösen Auseinandersetzungen der Zeit hat im Jahre 1879 der damalige Archivar am Hauptstaatsarchiv Dr. Theodor Distel verfaßt, die hier als A5-Heft (gebundene Reproduktion) mit knapp 100 Seiten vorliegt.


Grimma – Magister Christian Gottlob Lorenz - Historische Nachrichten aus der Grimmaer Stadtchronik: Die Gebäude der Kirchengemeinde (1870), Preis: 11,00 €

Der als A5-Heft (gebundene Reproduktion) erstellte Auszug aus der bekannten und vorbildlichen Grimmaer Stadtchronik des Magister Lorenz beschäftigt sich auf 72 Seiten mit insgesamt sechs damals vorhandenen Kirchengebäuden der Stadt, zwar ohne die Klosterkirche, aber mit der heute verschwundenen Nikolaikirche. Ein kompletter Auszug ohne Kürzungen dieses für die Kirchengeschichte der Muldenstadt wichtigen Abschnittes der Chronik.


Grimma – Magister Christian Gottlob Lorenz - Historische Nachrichten zu den Wüsten Marken in Stadt und Amt Grimma (1870), Preis: 4,00 €

Dieser 28 Seiten umfassende Auszug im A5-Format (gebundene Reproduktion) der Grimmaer Stadtchronik von Lorenz widmet sich den Wüsten Marken. Leider hat der Chronist seinerzeit seine Ausführungen zu diesem Thema an völlig verschiedenen Stellen seiner Chronik plaziert, so daß auch diese Übersicht möglicherweise nicht unbedingt den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Behandelt werden die Wüsten Marken Neschwitz, Harth, Papperzahn und Borensdorf innerhalb der Stadtfluren sowie ziemlich zahlreiche Wüste Marken im Amt Grimma. Da am Ende des Heftes noch Platz war, konnten die Ausführungen des Chronisten zu den Grimmaer Schulamtsdörfern (und insbesondere deren erste urkundliche Erwähnungen) Großbardau, Großbothen, Kleinbothen, Schaddel, Höfgen, Skortitz, Förstgen und Kaditzsch auf insgesamt zwei Seiten ebenfalls noch Aufnahme finden.


Grimma – Ferdinand Stolle – Drei kleine Erzählungen zu Grimma und Nimbschen, Preis: 2,00 Euro

Der vorliegende, 20 Seiten umfassende Privatdruck (Rückendrahtheftung im A5-Format) enthält im Neusatz folgende kleine Erzählungen: Ein sächsisches Landstädtchen (Grimma); Ein Abend im Kloster Nimbschen; Ein Promemoria des Dorfbarbiers zur Rettung der abgebrannten Nimbschener Schankwirtschaft


Großenhain – Johann Christian Hasche: „Beiträge zur Großenhayner Chronick“ (1790), Preis: 14,00 €

Im Jahre 1788 erschien für die Stadt Großenhain eine Chronik, verfaßt vom damaligen Advokat Chladenius. Offenbar durch die vielen Lücken in dieser Arbeit motiviert, rückte Hasche, der auch eine Dresdner Chronik verfaßte, insgesamt fast 100 Seiten Ergänzungen zur Chronik des Chladenius in sein „Magazin der sächsischen Geschichte aufs Jahr 1790“ ein, die hier als gebundene Reproduktion auf 96 Seiten im A5-Format vorliegen. Hasches Magazin gilt bis heute als wichtiges Nachschlagewerk für alte Urkunden, denn zahlreiche mittelalterliche Urkunden sind in seinem Magazin erstmals publiziert.


Hartenstein – M. C. G. Grundig: Historische Nachrichten von dem in der Herrschaft Schönburg-Stein ehemals gelegenen Schloß Eisenberg (1755), Preis: 3,00 €

Das 20seitige Heft (A5-Format, gebundene Reproduktion) dokumentiert einen der wenigen Fälle, in denen ein „wüstes Schloß“ bereits vor 250 Jahren der Vergessenheit entrissen und sogar mit einem kleinen Kupfer zur Lage des Objektes in der Nähe von Hartenstein vorgestellt wurde.


Jahnatal Nord – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 2: Die Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Bloßwitz, Grubnitz, Groptitz, Kalbitz, Ragewitz, Reppen, Roitzsch, Seerhausen, Striegnitz, Treben, Trogen, Winkwitz.


Jahnatal Süd – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 1: Die Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz (1817), Preis: 6,00 Euro

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Arntitz, Binnewitz, Clanschwitz, Dobernitz, Hof, Hohenwussen, Kreina, Nasenberg, Panitz, Plotitz, Raitzen, Reppen, Stauchitz, Stösitz.


Klosterbuch – Carl Wilhelm Hingst: „Das Kloster Buch in seinem Ursprunge, Wachsthume und Glanze“ (1865), Preis: 5,00 €

Hingst - er verfaßte später auch eine Chronik zu Döbeln - schrieb im Jahre 1865 für das 14. Heft der „Mittheilungen des Königlich Sächsischen Vereins für Erforschung und Erhaltung vaterländischer Geschichts- und Kunstdenkmale“ einen überschaubaren Beitrag zur Geschichte des Klosters, der dem Leser manch interessantes Detail zur Klostergeschichte liefern dürfte. Im Gegensatz zu den ebenfalls bei uns verfügbaren Annalen dieses Klosters vom gleichen Autor handelt es sich bei diesem Heft nicht um eine chronologische Aufarbeitung der verfügbaren Urkunden, sondern um einen geschichtlichen Überblick dieses für Sachsen und die Region um Leisnig und Döbeln bedeutsamen Klosters. Das A5-Heft (gebundene Reproduktion) umfaßt 32 Seiten.


Klosterbuch – Carl Wilhelm Hingst: „Annalen des Klosters Buch 1192 - 1480. Nebst einem Anhange: H. Altendorff - Das ehemalige Cistercienser-Kloster Buch oder Ilgenthal bei Leisnig“ (1878/86, mit neun S/W Abbildungen), Preis: 11,00 €

Diese 76 Seiten umfassende gebundene Reproduktion im A5-Format beinhaltet im Gegensatz zum Überblick von Hingst zu Kloster Buch die ursprünglich in verschiedenen Publikationen verteilten Annalen des Klosters Buch in Sachsen, also die Urkunden, die im Zusammenhang mit dem Kloster ausgestellt wurden. Offenbar wurde der Verfasser durch den Tod an der Vervollständigung der Annalen gehindert, jedenfalls enden diese bereits vor der Reformation im Jahre 1480. Dem Aufsatz hinzugefügt ist eine kleine Beschreibung der Architektur der heute noch vorhandenen Kapelle des Klosters durch den Baumeister Altendorff. Ein wichtiger Baustein der Geschichte um Leisnig und Döbeln.


Lampertswalde/Cavertitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Magister Johann Christian Stuck: Historische Nachrichten zum Rittergut Lampertswalde sowie zur Kirchgemeinde Cavertitz (1817/1840), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Lampertswalde sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Da Cavertitz im Jahre 1817 nicht zum Amt Oschatz, sondern zu Preußen gehörte, findet sich in der Amts-Chronik zu diesem Ort leider keine Nachricht. Alternativ wurden daher die auch recht umfangreichen und genauen Nachrichten aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 beigefügt.


Leisnig – Heinrich Gottlob Francke/Geheim-Rat v.d. Gabelentz: Historische Nachrichten von den Burggrafen zu Leisnig (1753/1876), Preis: 5,00 €

Dem Leser werden mit dieser 32seitigen Arbeit (A5-Format, gebundene Reproduktion) zwei Sammlungen zu Urkunden der Burggrafen von Leisnig gemeinsam präsentiert, die heute noch eine wichtige Quelle zur Erforschung dieser Burggrafschaft bilden.


Leisnig – George Christoph Kreysig: „Diplomatischer Nachtrag zur Historie der Stadt Leißnig“ (1755), Preis: 4,00 €

Im Jahr 1753 erschien die heute noch für Leisnig bedeutsame Stadtchronik von Kamprad. Nur zwei Jahre später rückte Kreysig in den 2. Band seiner „Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande“ Ergänzungen zu dieser Chronik ein, die hier in einem 28 Seiten umfassenden Heft im A5-Format (gebundene Reproduktion) vorliegen. Die Ergänzungen beinhalten mehrere Urkunden, die vom Rat zu Leisnig geordneten Einkünfte des Altares sowie die Statuta der Stadt Leisnig bei Döbeln in Sachsen.


Meißen – Lorenz Faust: „Geschicht und Zeitbüchlein der weitberühmeten Churfürstlichen Stadt Meissen“ (1588), Preis: 10,00 €

Ein Leckerbissen für alle Liebhaber richtig alter Bücher: ein Reprint (gebundene Reproduktion) der ältesten Meißner Stadtchronik von Lorenz Faust aus dem Jahre 1588. Das 100 Seiten starke Werk gibt Auskunft über die einstigen Bürgermeister, die Kirchen, Kriege, Hochwasser und vieles andere mehr. Zahlreiche Namen von Ratsmitgliedern lassen das Buch auch zu einer Fundgrube für Genealogen werden. Eine der ältesten gedruckten Quellen der Meißner Stadtgeschichte. Nur noch in wenigen Ex. verfügbar, daher Ausverkauf hier vorbehalten!


Meißen – Unbekannter Verfasser (Ms. im Besitz des Herausgebers, um 1820): Historische Nachrichten über das Hochstift Meißen zur Zeit der Reformation, Preis: 7,00 €

Das als Erstdruck vorliegende Heft umfasst 52 Seiten im A5-Format (einfache Gestaltung, Rückendrahtheftung) und behandelt die Einführung der Reformation im Hochstift Meißen. Die gedruckten Nachrichten zur Geschichte der Reformation in Meißen sind nicht sehr zahlreich und oft nur schwer zugänglich. Am 29. August 2007 fiel dem Herausgeber ein Manuskript zu diesem Thema in die Hände, dessen übertragene Fassung mit einem dem Inhalt angepaßten Titel (Originaltitel im Manuskript: Nachrichten über das Hochstift Meißen) in diesem Heft als Erstdruck nach fast 200 Jahren dem geneigten Leser übergeben wird. Leider ist es bisher nicht gelungen, das Manuskript einem bestimmten Autor zuzuordnen. Im Manuskript selbst fehlen sowohl der Name des Autors als auch ein Datum. Ein möglicher Kandidat wäre Johann Gottlieb Körnich, der zumindest zwischen 1814 und 1840 in Meißen als Stadtschreiber und Stadtrichter tätig war und dessen Schrift um 1820 weitestgehend mit der des Manuskriptes übereinstimmt . Auch dann, wenn er tatsächlich der Schreiber des Manuskriptes sein sollte, bleiben viele Fragen offen. In seinem Amt hatte er Zugang zu den Meißner Ratsakten, die in der Arbeit mehrfach erwähnt werden. Damit kommt er auch als Autor dieser Arbeit möglicherweise in Frage. Körnich hielt seinerzeit nachweisbar auch Vorträge zu geschichtlichen Themen um Meißen; ein persönliches Interesse von ihm an der Meißner Reformationsgeschichte scheint also durchaus denkbar. Allerdings ist es gerade seine Tätigkeit, die durchaus gleichberechtigt noch weitere Varianten ins Spiel bringt. So kann neben der Möglichkeit, daß ihm als Schreiber das Manuskript vom eigentlichen Autor diktiert wurde, nicht ausgeschlossen werden, daß er ein ihm vorliegendes älteres und heute unbekanntes Manuskript eines fremden Autors einfach noch einmal abgeschrieben hat. Entstehungszeit und Autorschaft bleiben also trotz einer möglichen Feststellung des Schreibers weiter im Dunkel der Geschichte verborgen. Der hochinteressante Inhalt sowie auch die Art und Weise des sprachlichen Umgangs sprechen allerdings definitiv für einen Kenner der Materie als Autor. Sprachstil sowie Schreibweisen der Entstehungszeit wurden in der vorliegenden Arbeit denn auch beibehalten. Die Beschaffenheit des Manuskriptes vermittelt dem Betrachter den Eindruck einer druckfertigen Vorlage. Ganz saubere Schrift, ganz wenig Streichungen, die Bögen sorgsam mit Faden gebunden – viel besser kann ein Manuskript nicht aussehen. Freilich hat der Autor an den hier vorliegenden Druck nicht letzte Hand anlegen können. So sind Fehler, die er selbst vielleicht auf dem Korrekturbogen erkannt hätte, am Ende wohl unvermeidbar. Um dem Leser ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie so eine Originalhandschrift aussehen kann, sind drei verschiedene Seiten des Manuskriptes als Kopie auf den letzten drei Seiten der Publikation abgebildet, mit Verweis auf die jeweils zutreffenden Stellen im Heft.


Meißen – Karl von Weber: Die Reliquien des Heiligen Benno und die Nonnen des Kloster zum Heiligen Kreuz bei Meißen zur Zeit der Reformation (1861), Preis: 3,00 €

Wer die Frauenkirche zu München kennt, der weiß, daß sich dort heute die Reliquien des Heiligen Bischof Benno von Meißen befinden. Wie kamen diese Reliquien einst nach München, wo doch in Meißen nicht einmal 20 Jahre nach der Heiligsprechung Bennos in den Wirren der Reformationszeit dessen Gebeine angeblich in der Elbe versenkt worden sein sollen? Ein weiteres Detail zur Einführung der Reformation in Meißen behandelt das Schicksal der Nonnen des Klosters „Zum Heiligen Kreuz“ vor den Toren Meißens, die ihr Kloster mit Standhaftigkeit immerhin über 20 Jahre nach Einführung der Reformation halten konnten, bevor es dann 1571 endgültig an die Landesschule von Meißen überwiesen wurde.Das vorliegende 20seitige Heft im A5-Format (gebundene Reproduktion) mit dem Aufsatz des damaligen Haupt-Staatsarchivars Karl von Weber ist ein kleiner, aber durch seine zahlreichen Fußnoten und Quellennachweise wertvoller Beitrag zur Reformationsgeschichte der Stadt Meißen.


Meißen – Konrad Seeliger: „Das Nonnenkloster zum heiligen Kreuz bei Meißen“ (1882/83), Preis: 10,00 €

Enthalten im heute kaum mehr verfügbaren ersten Band der Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meissen, beschreibt der 68 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) nicht nur die ältere Geschichte des Klosters, sondern befaßt sich auch vergleichsweise relativ umfangreich mit den Ereignissen nach der Reformation, als die Nonnen aus dem Mühlberger Kloster ebenfalls nach Meißen kamen. Als Quellen dienten Seeliger u.a. auch die Aufzeichnungen von Johann Friedrich Ursinus, dessen Vorwort zur Thietmar-Chronik (Thietmar von Merseburg) unter „Sachsen“ verfügbar ist.


Meißen – Professor Theodor Flathe - Das Kloster der Augustiner Chorherren zu Sanct Afra in Meißen (1876), Preis: 11,00 €

Der Name „Professor Flathe“ hat in der Heimatgeschichte der Stadt Meißen einen guten Klang, gehörte er doch maßgeblich zu den Autoren der ersten Ausgaben der „Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen“. Die vorliegende, 76 Seiten umfassende Abhandlung (gebundene Reproduktion im A5-Format) zum Kloster St. Afra suchen wir dort indes vergeblich, denn sie erschien bereits sechs Jahre vor dem ersten Band der „Mitteilungen“ im 2. Band der Neuen Folge des Archiv für die Sächsische Geschichte. Da er viele Dokumente und Urkunden auswerten konnte, die Ursinus bei seiner 1780 erschienenen Historie des Klosters St. Afra noch nicht vorlagen, bietet dieser Beitrag die wohl letzte größere Ergänzung zur Geschichte dieses Klosters.


Meißen – Historische Nachrichten zum Roten Turm auf dem Schloßberg zu Meißen. Aus: Gottfried Immanuel Grundig/Johann Friedrich Klotzsch - Sammlung vermischter Nachrichten zur Sächsischen Geschichte, Band 1 (1767), S. 234-265; Johann Christian Hasche - Magazin der Sächsischen Geschichte aufs Jahr 1790, S. 349 - 357; Traugott Märcker - Das Burggrafthum Meißen (1842), S. 146-155, Preis: 8,00 €

In diesem 56 Seiten umfassenden Heft (A5-Format, gebundene Reproduktion) geht es um ein vielleicht ewiges Mysterium der sächsischen Landesgeschichte - den Roten Turm zu Meißen. Kein Bild kündet von ihm, keine Beschreibung läßt seine Gestalt aus dem Nebel der Vergangenheit emporsteigen. Bis wann gab es diesen Turm, und wo genau stand er? Geben Grabungsergebnisse oder Urkunden hier die richtige Antwort? Richtig streiten kann allerdings nur jemand, der alle Argumente kennt. Die hier als Einstieg vorliegende, den Roten Turm betreffende Abhandlung von Grundig und Klotzsch erschien vor 240 Jahren als wohl erste umfangreiche Arbeit zu diesem Bauwerk. Wenn Traugott Märcker sie 1842 in seinem „Burggrafthum Meißen“ als „gediegen“ bezeichnete, ist das allemal Referenz und Grund genug, sie hier noch einmal der Vergessenheit zu entreißen. Dabei erschien eine Aufnahme von Märckers vergleichsweise kurzem „Ausflug“ zum Roten Turm ebenfalls sinnvoll, denn auch seine Arbeit ist heute kaum noch verfügbar. Und auch die Arbeit von Hasche, wenngleich bei Märcker durchaus zu Recht in der Kritik, enthält doch einige interessante Anmerkungen insbesondere zum mutmaßlichen Standort sowie dem Zeitpunkt der Aufgabe des Turmes, wenngleich leider ohne Quellennachweis. Dennoch - falls das bei ihm erwähnte Jahr 1505 als Jahr der Schuttberäumung des Roten Turmes stimmt, stellt sich unwillkürlich die Frage, welche in den Jahren vor 1505 erbauten Gebäude auf dem Meißner Burgberg die gewaltigen Steinmassen des Turmes in ihren Fundamenten und Kellern aufgenommen haben könnten.


Meißen – Historische Nachrichten zum Schloss Meißen sowie zum Kloster St. Afra daselbst (1755/1790), Preis: 7,00 €

In diesem 48 Seiten umfassenden A5-Heft (gebundene Reproduktion) wurde vereint, was noch nie zusammen erschien: M.G.C. Kreysig: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Lande, daraus: „Kurze Erzehlung, was auf dem weitberühmten Schlosse zu Meissen Merckwürdiges ehermals zu sehen gewesen und eines Theils noch ist“ (1755). Dieser Beitrag enthält einen Rundgang durch den Schloßbereich in der Mitte des 18. Jahrhunderts, wobei nicht nur die Zimmer des Schlosses, sondern beispielsweise auch Details zur Schloßbrücke oder dem Kornhaus enthalten sind. Der zweite Beitrag stammt aus der Feder von Johann Christian Hasche: Magazin der sächsischen Geschichte aufs Jahr 1790, daraus: „Historie des Klosters St. Afra, skizziert von Knauth“. Der gleiche Knauth ist übrigens auch Verfasser der „Altzellischen Chroniken“, von denen Sie Teile in unseren weiteren Angeboten finden.


Meißen – Johann Friedrich Ursinus: Geschichte der Adela, Tochter des Markgrafen Otto der Reiche (1805), Preis: 5,00 €

In der historischen Überlieferung zur Gründung des Klosters „Heiliges Kreuz“ bei Meißen gibt es die Nachricht, das Kloster sei um 1200 für des Markgrafen Schwester Adela gegründet worden. Was hat sich damals zugetragen, als die mit dem Böhmenkönig Ottokar verheiratete Adela um 1199 von diesem verstoßen wurde und zu ihrem Bruder nach Meißen flüchten musste?
Wer in den alten Meißner Chroniken und Schriften dazu etwas lesen möchte, der sucht vergeblich. Auch in der 1895 gedruckten Bibliographie des verdienstvollen Meißner Chronisten Johann Friedrich Ursinus finden sich keinerlei Nachrichten zu einer gedruckten Arbeit von ihm zur verstoßenen Königin Adela. Und als der Meißner Heimatforscher Hans-Jürgen Pohl im Spätsommer 2010 kurz vor seinem viel zu frühen Tod in den Band 5 seiner „Geschichten und Sagen des Meißner Landes“ einige „Geschichten um Johann Friedrich Ursinus“ anlässlich dessen 275. Geburtstages aufnahm, fehlte immer noch jeder Hinweis darauf, dass es doch eine gedruckte Arbeit des Ursinus zu Adela gibt – und es gibt sie, herausgegeben knapp 10 Jahre nach dem Tod des Ursinus im Jahre 1805 durch Christian Ernst Weiße.
Die Arbeit (32 Seiten, gebundene Reproduktion im A5-Format, S/W) macht deutlich, dass jeder – Bischof, Papst oder Kaiser – zwar das Adela zugefügte Unrecht erkannte, jeder für sich aber wohl mehr als nur einen Grund hatte, es sich nicht mit dem mächtigen Böhmenkönig Ottokar sowie dessen neuer Gemahlin Constantia, der Schwester des ungarischen Königs, zu verderben und statt dessen mit halbherzigen Versprechungen und Untersuchungen die verstoßene Adela ohne Entscheidung in der Sache hinzuhalten. Auch wenn sich natürlich aus heutiger Sicht manch ein Irrtum des Chronisten in seiner Arbeit befindet, so bietet sie uns doch in diesem Umfang unverzichtbare Informationen zu einem Vorgang, der vor mehr als 800 Jahren eine Königin ins Meißner Exil gehen ließ, bis diese dann fast 13 Jahre nach Prozessbeginn im Frühjahr 1211 starb.


Meißen – Christoph Gottlieb Richter: Historische Nachricht zu dem Gefecht bei Korbitz/Meißen am 21. September 1759, Preis: 2,00 €

Ein 12seitiger Auszug im A5-Format (gebundene Reproduktion) des 26. Heftes der „Gespräche im Reiche der Todten“, mit denen Richter die Zensur im 7jährigen Krieg überging, indem er zwei verstorbene Fürsten oder Fürstinnen der jeweiligen Kriegsparteien aus dem Jenseits einen Blick auf die Kriegsschauplätze werfen ließ, und diesen oft genug die Zitate aus den Zeitungen in Wien und Berlin wörtlich in den Mund legte. Das war nicht verboten, und so konnten sich die Leser selbst ein Bild vom Wahrheitsgehalt der „Heldengeschichten“ in ihren Tageszeitungen machen.


Mügeln – Diplomatische Annales von dem Städtgen Mügeln. Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Erster Teil, Altenburg, 1754, Preis: 6,00 €

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Kreysigs Beiträgen enthält neben frühen Urkunden der Stadt Mügeln bei Oschatz auch verschiedene Statuta und Ordnungen sowie auch einen kritischen Kommentar zur wenige Jahre zuvor erschienenen Chronik von Mügeln.


Mühlberg – M.G.C. Kreysig: „Diplomatische Annales des Jungfern-Closters zu Mühlberg; Statuta der Stadt Mühlberg“ (1754), Preis: 12,90 €

Auch wenn die Stadt Mühlberg seit 1815 zunächst zu Preußen und heute zu Brandenburg gehört, ist die Geschichte der Stadt vor 1815 ausschließlich mit Sachsen verbunden. Das Heft (gebundene Reproduktion) im A5-Format mit insgesamt 84 Seiten führt den Leser in die mittelalterliche Stadt an der Elbe. Die Beiträge zur Kloster- und Stadtgeschichte entstammen dem ersten Teil der „Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Lande“ des Historikers M.G.C. Kreysig aus dem Jahre 1754. Sie enthalten sowohl einige Urkunden als auch Geschichtsdaten des Mühlberger Klosters, in dem auch heute wieder Mönche leben. Zusätzlich enthalten sind die Statuta der Stadt Mühlberg.


Mühlen – Von der richtigen Benutzung der Wassermühlen und Windmühlen aus dem Jahre 1787. Aus: K.F. von Benckendorf: Gesetzbuch der Natur für den wirthschaftenden Landmann, Bd. 3 (1787), S. 24-58, Preis: 6,00 €

Eigentlich werden die Wassermühlen in der 40 Seiten umfassenden Arbeit (A5-Format, gebundene Reproduktion) ja als Wassermahlmühlen und die Windmühlen demzufolge als Windmahlmühlen bezeichnet. Das Mühlenheft behandelt die gesamte Bandbreite der Mühlennutzung dieser beiden Mühlenarten, angefangen von Betrachtungen zum Standort bis hin zu technischen Details (unterschlächtige und oberschlächtige Wasserräder, Bockwindmühlen und Holländerwindmühlen), zu den Mühlsteinen sowie die mögliche Ertragssituation der Mühlen. Wenn man liest, wie genau manche Bestimmung für den Müller geregelt war, dann erhält die Geschichte vom bösen Müller bei den Heiden von Kummerow durchaus neue Nahrung, denn letztlich sprechen aus diesem Handbuch wohl nur die Erfahrungen im Umgang mit den Müllern des 18. Jahrhunderts.


Nimbschen – Magister Christian Gottlob Lorenz: „Einige Bemerkungen über das Kloster Nimtschen bei Grimma und über Katharina von Bora“ (1861), Preis: 3,00 €

Flohen die Nonnen, zu denen die spätere Frau von Martin Luther gehörte, aus Nimbschen wirklich in Heringstonnen? Wie konnte die Flucht überhaupt gelingen? Ein wiederentdeckter Beitrag des Grimmaer Stadtchronisten Lorenz, der hier in einem 16seitigen A5-Heft (gebundene Reproduktion) vorliegt.


Nossen – J.C. Knauth: „Weyland Zellisch - Jetzo aber Köingl. und Chur-fürstl. Sächsis. Schlosse/Jagd- und Amthause Nossen als auch davor gelegenem alten Markt-Flecken gleiches Namens“ (1721), Preis: 14,00 €

Die den „Altzellischen Chroniken“ entnommene 96seitige Vorstellung Nossens stammt aus den Jahren um 1721. Ursprünglich wollte der Autor und sächsische Chronist Knauth lediglich seiner Heimatstadt Roßwein eine Chronik verfassen. Da er jedoch auf vielfältige Beziehungen zu Nossen, Siebenlehen, Altzella sowie den vielen Klosterdörfern und Vorwerken stieß, entstand am Ende ein über 1.600 Seiten starkes Werk, von dem hier der Teil 5 einzeln als A5-Heft (gebundene Reproduktion) dem geschichtsinteressierten Leser wieder zugänglich gemacht wird.


Oschatz – Ewald Hering: „Das Vogelschießen zu Oschatz“ (Neudruck der Ausgabe von 1825), Preis: 5,00 €

Der Autor, in einschlägigen Nachschlagewerken als „Nachahmer Walter Scott’s“ (Ivanhoe) geführt, beschreibt in seiner Erzählung das Vogelschießen zu Oschatz im Jahre 1574. Eingebunden in eine Liebesgeschichte, versetzt er den Leser immer wieder in das Oschatz vergangener Zeiten sowie die Lebensgewohnheiten der damaligen Bevölkerung in Sachsen zurück. Die handelnden Personen hat es ebenso wie das Vogelschießen tatsächlich gegeben, was in vielen Verweisen auf die Oschatzer Stadtchronik von Hoffmann deutlich wird. Im Anhang des 112 Seiten umfassenden Neudruckes (Format ca. 10,5 x 14,8 cm) findet sich neben einer umfangreichen biographischen Notiz auch eine Sage des Verfassers zum Wüsten Schloß Osterland bei Oschatz.


Oschatz – Magister Carl Samuel Hoffmann - Historische Nachrichten aus der Oschatzer Stadtchronik: Das Brüderviertel (1815), Preis: 12,00 €

Etwa 30 Jahre vor dem letzten großen Stadtbrand (1842) der Stadt Oschatz in Sachsen entstand die Hoffmann’sche Stadtchronik. So sind denn in der als A5-Heft (gebundene Reproduktion) erstellten kompletten Beschreibung des „Brüderviertels“ auch zahlreiche Details aufgeführt, die wir heute vergeblich suchen. Das Heft enthält auf 80 Seiten Nachrichten u.a. zu beiden Oschatzer Märkten, dem Rathaus, der Stadt- und Klosterkirche oder zur Elisabethkapelle. Dieser Abschnitt der Stadtchronik liegt hier ungekürzt vor.


Oschatz – Magister Carl Samuel Hoffmann - Historische Nachrichten aus der Oschatzer Stadtchronik: Das Altoschatzer Viertel, Das Strehlaische Viertel, Das Hospital-Viertel, Die Ringmauer der Stadt, Die Topographie der Vorstädte, Die Topographie der Stadtfluren (1815), Preis: 15,00 €

Dieser 96 Seiten umfassende Auszug der Hoffmann’schen Stadtchronik enthält im handlichen A5-Format (gebundene Reproduktion) bis auf das separat oben erhältliche Brüderviertel alle erwähnens- und nennenswerten Angaben zu Gebäuden, Kirchen, den Vorstädten und den Stadtfluren. Mit dabei sind auch die Ausführungen Hoffmanns zur einstigen Oschatzer Burg sowie zum Wüsten Schloß Osterland.


Oschatz – Robert Härtwig: Das Waldgebiet des Collm bei Oschatz (1918), Preis: 8,00 €

Dieser 56 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Band 39 des „Neuen Archiv für Sächsische Geschichte) behandelt die Geschichte des westlich von Oschatz gelegenen Waldes. Dabei geht es u.a. um alte Gaugrenzen, Wüstungen, Flurnamen sowie geschichtliche Zusammenhänge des Mittelalters zwischen den angrenzenden Dörfern, wie u.a. Calbitz, Collm, Luppa oder Malkwitz. Autor Robert Härtwig war übrigens 35 Jahre lang Bürgermeister von Oschatz.


Osterland – Johann Friedrich Roch - Von dem Osterlande (1756), Preis: 4,00 €

Dieser 24 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt den - Beyträgen zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande - von C.G. Kreysig. Der Beitrag geht ausführlich auf die seinerzeit verfügbaren Quellen ein und beschreibt die mittelalterlichen Grenzen des Osterlandes (Osterland, heute Region um Altenburg) in Sachsen sowie dessen Zugehörigkeit zu den einzelnen Marken im 12. und 13. Jahrhundert. Dabei finden auch Themen wie Landthinge eine entsprechende Würdigung.


Prausitz – E. Nagler: Chronik von Prausitz (1882), Preis: 13,00 €

Diese 88 Seiten umfassende Chronik der „Dorfheimat“ des Franciscus Nagler, verfaßt durch seinen Vater, führt im handlichen A5-Format (gebundene Reproduktion) durch die Geschichte des Dorfes bei Riesa. Vergleichsweise umfangreichen Raum nehmen dabei die Ereignisse im 7jährigen Krieg sowie in der Zeit der Freiheitskriege ein. Abgerundet wird das Werk durch ein recht umfangreiches Verzeichnis der damaligen Einwohner von Prausitz.


Riesa - Felix Mühlmann: Beiträge zur Geschichte des Klosters und der Stadt Riesa (1881), Preis: 7,00 €, Reprint

Der 52seitige Reprint im A5-Format (S/W, gebundene Reproduktion) führt durch die Geschichte des Klosters Riesa. Enthalten sind umfangreiche Nachrichten zum Besitz des Klosters, zahlreiche Namen der einst hier lebenden Nonnen, ein geschichtlicher Abriss sowie auch Nachrichten zur Reformationszeit. Auch Zusammenhänge mit benachbarten Klöstern oder Städten sind enthalten, und so bietet sich dem Leser die Möglichkeit, in der Arbeit ebenfalls urkundliche Nachrichten zu den Orten der Umgebung zu finden.


Sachsen – Johann Friedrich Ursinus: „Lebensbeschreibung des Dithmar von Merseburg“ (1790), Preis: 15,00 €

Wohl kaum ein Buch ist von so immens wichtiger Bedeutung für die Geschichte von Sachsen wie die Chronik des Dithmar (Thietmar) von Merseburg. Im Jahre 1790 legte Johann Friedrich Ursinus dem Publikum seine deutsche Übersetzung vor, die noch heute als gediegenes Werk mit zahlreichen Anmerkungen Anerkennung findet. Vorangestellt hat er seiner Übersetzung eine Mischung aus Lebensbeschreibung und Kommentierung, die hier auf 100 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) vorliegt und den Leser mit über 1.000 Jahre alten Denk- und Handlungsweisen vertraut macht. Eine Verneigung vor der hellen Fackel inmitten der Dunkelheit des frühen Mittelalters.


Sachsen – Dr. Karl Friedrich von Posern-Klett: Zur Geschichte der Verfassung der Markgrafschaft Meißen im 13. Jahrhundert, daraus: Das Landthing, Der Hof des Markgrafen (1863), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 2. Band der „Mittheilungen der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ aus dem Jahre 1863. Was war ein Landthing, welche rechtlichen Fragen nicht nur der Mark Meissen wurden hier entschieden? Wen nennen die Urkunden als Zeugen, wer konnte überhaupt auf einem Landthing in Sachsen erscheinen? Ob die Landthinge nun in Collm bei Oschatz, in Landsberg oder Delitzsch stattfanden, fast alle sind hier erwähnt und behandelt.


Sachsen – G. I. Grundig und J. F. Klotzsch: Historische Nachrichten zur Einführung der Reformation bei den Klöstern in Sachsen. (1771), Preis: 10,00 €

Das vorliegende Heft umfaßt 68 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion), entstammt der „Sammlung vermischter Nachrichten zur Sächsischen Geschichte. 6. Band, Chemnitz Stößel 1771“ und behandelt die Einführung der Reformation in Sachsens Klöstern, wie sie seinerzeit in Landtagsverhandlungen beschlossen wurde. Besonders interessant dabei sind ganz konkrete Nachrichten, welche Adelsfamilie (meist waren es solche) denn nun welches Klostergut für welche Summe kaufen konnte. Mit Nachrichten u.a. aus den Klöstern Beutitz, Döbeln, Dresden, Freiberg, Großenhain, Leipzig (drei Klöster), Meißen (Heiliges Kreuz und St. Afra), Mühlberg, Pegau, Petersberg, Pforta, Riesa, Seußlitz und Sornzig. Für Namensforscher der Leckerbissen: es werden, zusammen mit der jeweils festgelegten Pension, namentlich etwa 180 (!) Nonnen und Mönche der genannten Klöster aufgeführt.


Sachsen – Theodor Schön: Urkunden des Hauses Schönburg bis 1290 (1901/1910), Preis: 9,00 €

Die mittelalterlichen Urkunden besonders der Zeit vor 1300 sind für viele Heimatforscher unverzichtbarer Bestandteil bei der Erforschung des Ursprunges ihres Ortes. Viele Urkunden wurden im „Codex Diplomaticus“ zusammengefaßt, Urkunden landesgeschichtlich bedeutender Familien wie z.B. des Hauses Schönburg fehlen hier aber weitgehend. Aus den Urkundenbüchern der Familie Schönburg wurden vorliegend auf 64 Seiten (A5-Format, gebundene Reproduktion) über 100 Urkunden entnommen, die alle aus der Zeit bis 1290 stammen und somit wenigstens ein kleines Licht auf die Verhältnisse in den ehemaligen Besitzungen der Schönburger werfen.


Sachsen – Johann Friedrich Ursinus: Historische Nachrichten zur Geschichte des Fernrohrs vor dem Jahr 1300 (1790), Preis: 2,00 €

Glauben wir dem Eintrag bei wikipedia, dann wurde das Fernrohr im Jahre 1608 erfunden und wäre 2008 genau 400 Jahre alt. Nur dumm, daß dieses Wort „Fernrohr“ bereits 600 Jahre früher in der Chronik des Thietmar von Merseburg auftaucht. Deren Übersetzer Johann Friedrich Ursinus, neben seinen Verdiensten als sächsischer Chronist offenbar selbst begeisterter Hobbyastronom und auch Verfasser einer diesbezüglichen kleinen Abhandlung, hat dieser Stelle im Buch des um das Jahr 1000 lebenden Merseburger Bischofs einen insgesamt über 11 Seiten gehenden Kommentar gewidmet. Da gab es offenbar schon zu Zeiten Alexander des Großen Druiden, die von Kratern auf dem Mond berichteten, oder auch einen Abt, der in einem Brief des 12. Jahrhunderts einem Kollegen eines anderen Klosters schrieb: „Sobald ich deinen Boten sahe, griff ich nach meiner Brille“. Zuletzt steht dann noch die Frage, wie ein Mönch aus dem 13. Jahrhundert ein Bild malen konnte, das Ptolomäus mit einem Instrument vor Augen zeigt, das der malerischen Phantasie des Mönches entsprungen sein muß – ein Fernrohr ... Kurz – das vorliegende 16seitige Heft mit den Anmerkungen des Johann Friedrich Ursinus (A5-Format, gebundene Reproduktion) zum Thema Fernrohr macht sehr, sehr nachdenklich, zumal Ursinus für alle seine Funde auch noch die entsprechenden Quellenangaben beifügt ...


Senftenberg – M. George Christoph Kreysig: Annales Senftenbergenses manuscripti (1761), Preis: 12,00 €

Dieser in deutscher Sprache verfaßte 84 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 5. Band der „Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Lande“ des Historikers M.G.C. Kreysig aus dem Jahre 1761. Auch wenn die Stadt Senftenberg seit 1815 zunächst zu Preußen und heute zu Brandenburg gehört, ist die Geschichte der Stadt vor 1815 ausschließlich mit Sachsen verbunden. Enthalten sind viele Informationen zur Stadt, der Festung sowie des Amtes Senftenberg. Zahlreiche Namensnennungen von weltlichen und kirchlichen Beamten und sonstigen Personen lassen das Heft auch zu einer Fundgrube für Genealogen werden. Manch heutige Einrichtungsgegenstände der Klosterkirche Doberlug (Dobrilug) stammen aus Senftenberg. Von der Historie dieses Klosters berichtet ein weiterer Auszug aus dem gleichen Werk, den Sie oben in unseren Angeboten finden.


Siebenlehn – J.C. Knauth: „Des gar alten und weit beruffenen Berg-Städtleins Siebenlehen Ursprung und Aufnehmen, Rahmen/Wappen/Bergwercke/sonderbare Gebäude/Geist- und Weltlichen Stand, Glücks- und Unglücksfälle etc.“ (1721), Preis: 7,00 €

Die den „Altzellischen Chroniken“ entnommene 52seitige Vorstellung Siebenlehens stammt aus den Jahren um 1721. Ursprünglich wollte der Autor und sächsische Chronist Knauth lediglich seiner Heimatstadt Roßwein eine Chronik verfassen. Da er jedoch auf vielfältige Beziehungen zu Nossen, Siebenlehen, Altzella sowie den Klosterdörfern und Vorwerken stieß, entstand am Ende ein über 1.600 Seiten starkes Werk, von dem hier der Teil 4 einzeln als A5-Heft (gebundene Reproduktion) vorliegt.


Thüringen – Einige alte Nachrichten von der Balley Thüringen. Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Erster Teil, Altenburg, 1754; sowie „Von der Herrschaft Salze item Von der Baley Thüringen“, Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Vierter Teil, Altenburg, 1758, Preis: 6,00 €

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Kreysigs Beiträgen zum Deutschen Orden enthält neben einem Verzeichnis der Ordenshäuser und ihrer Besitzungen von 1503 auch zwei teils umfangreiche deutschsprachige Urkunden zur Ordensgeschichte von 1507 und 1562. Folgenden Ordenshäuser werden aufgeführt: Zwätzen, Liesten, Liebstadt, Neilstädt, Altenburg, Weimar, Mühlhausen, Eger, Adorf, Plauen, Schleitz, Reichenbach, Halle, Zschillen, Thanna, Ascha, Saalfeld. Bei dem Beitrag zur Herrschaft Langensalza ist zusätzlich ein umfangreicher Abriß zu Lebensstationen des Hochmeisters Hermann von Salza enthalten.


Waldheim – Saxonia - Museum für Sächsische Vaterlandskunde: „Stadt und Schloß Waldheim“ (1837), Preis: 3,00 €

Besonders bei Freunden alter Stiche haben die „Saxonia“-Bände einen klangvollen Namen. Nur selten indes bekommt man sie zu Gesicht - schon allein wegen des meist hohen Preises. Gerade bei den „Saxonia“-Bänden lohnt aber auch das Lesen, da hier sächsische Städte und Dörfer in unterschiedlichem Umfang vorgestellt wurden. Ein vergleichsweise umfangreicher Beitrag hatte dabei die Zschopau-Stadt Waldheim zum Gegenstand. Da er einen schönen topographischen und geschichtlichen Überblick über das Waldheim des Jahres 1837 bietet, ist er hier in einem 20 Seiten umfassenden Heft im A5-Format (gebundene Reproduktion) separat erhältlich.


Weißenfels – M.C.G. Kreysig: Der Stadt Weißenfels vermehrte und verbeßerte Statuta Willkühr oder Statt-Recht, Im Jahr Christi 1662 (1761), Preis: 11,00 €

Dieser 76 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 5. Band der „Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Lande“ des Historikers M.G.C. Kreysig aus dem Jahre 1761. Enthalten ist in insgesamt 22 Punkten das Weißenfelser Stadtrecht von 1662, unter anderem von der Gerade, von Gehorsam unter den Bürgern, von Schulden, von Gastwirthen etc. Beispielsweise mußte ein Weißenfelser Bürger, der einem anderen einen Zahn ausgeschlagen hatte, vier Neuschock Buße zahlen - bei wackelnden Zähnen aber nur die Hälfte. Was für Zeiten ...


Wermsdorf – Carl Freiherr von Beaulieu-Marconnay: Der Hubertusburger Friede (1871), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem 250seitigen Werk behandelt vor allem das lokale Umfeld der Friedensverhandlungen. Wo übernachteten die Verhandlungsführer, wann und in welchen Räumen begannen die Verhandlungen, wann traf Friedrich der Große auf Schloß Dahlen ein, und wie sah es auf Hubertusburg und in Dahlen Anfang 1763 aus?


Wurzen – Magnus Gottfried Lichtwer in der Biographie von Friedrich Cramer aus dem Jahre 1828, Preis: 7,00 €

Das insgesamt 48 Seiten umfassende A5-Heft (gebundene Reproduktion) enthält die wohl umfangreichste Biographie des in Wurzen geborenen Fabeldichters, entstanden unter aktiver Mitwirkung eines Enkel Lichtwers.


Wurzen – Eduard Sommer - Die Wurzener Kreuz- und Marterwoche im Jahre 1637, Preis: 6,00 €

Dieser 36 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) des Wurzener Leidens im 30jährigen Krieg entstammt dem von Sommer 1842 herausgegebenen zweiten Band des „Vaterland der Sachsen“. Ob der Herausgeber auch der Verfasser des Beitrages war, können wir nur vermuten, besonders gekennzeichnet ist der Beitrag jedenfalls nicht. Ohnehin ist das jedoch nur von untergeordneter Bedeutung. Denn im Gegensatz zu manch später verfaßten Beiträgen der Ereignisse in Wurzen werden hier lediglich die Originalquellen zitiert, ohne ausschmückende Ergänzungen.


Wurzen, Meißen, Stolpen – Johann Friedrich Ursinus und Karl von Weber: Das Grabmal und die Reliquien des Heiligen Benno in Meißen, Stolpen und Wurzen (1782/1861), Preis: 3,00 €

Wer die Frauenkirche zu München kennt, der weiß, daß sich dort heute die Reliquien des Heiligen Bischof Benno von Meißen befinden. Wie kamen diese Reliquien einst nach München, wo doch in Meißen nicht einmal 20 Jahre nach der Heiligsprechung Bennos in den Wirren der Reformationszeit dessen Gebeine angeblich in der Elbe versenkt worden sein sollen? Die Geschichte eines sächsischen Heiligen, einst still in einem finsteren Winkel des Meißner Domes beigesetzt, dann verehrt, verachtet, und zum Schluss in einer Kiste über Stolpen und Wurzen bis nach München durchgereicht. Der berühmteste Knochenschmuggel der sächsischen Geschichte in einem 20seitigen Heft im A5-Format (gebundene Reproduktion).


Zeithain – Carl August Engelhardt: „Das große Campement bei Zeithayn und Radewitz in der Mühlberger Gegend 1730“ (1803), Preis: 4,50 €

Das Zeithainer Lager von 1730 war zwar ein sächsisches Fest, aber sowohl der König von Preußen als auch sein Sohn Friedrich, später „der Große“ genannt, weilten auf Einladung des sächsischen Kurfürsten hier.August der Starke war in ganz Europa als prachtliebender Fürst bekannt, an dessen Hofe gewöhnliche Feste nicht gewöhnlich waren. Wenn damalige Schriftsteller das Zeithainer Lustlager (oder Campement) als eine „Crone aller Magnificenz und Herrlichkeit des Königs ...“ beschreiben, wird daraus schon deutlich, daß es sich bei diesem Lager um weit mehr als nur um das bloße Zur-Schau-Stellen der sächsischen Armee gehandelt haben muß. So beschreibt der Autor auch weniger die militärischen Schauspiele des Lagers, sondern widmet sich humorvoll den Erlebnissen des einfachen Zuschauers, beispielsweise bei der Schlacht um den berühmten Lagerkuchen. Der Leser wird so Zeuge eines der größten Feste, die je auf sächsischem Boden stattfanden. Eine Übersicht zu den Publikationen zum Lager im Neuen Archiv für sächsische Geschichte enthält zu dieser Abhandlung die Notiz: „von besonderem Wert“. Sie liegt hier im Neudruck im Format ca. 10 x 15 cm vor und umfaßt ca. 60 Seiten.



Copyright © 2007 webprocom CMS Content-Management-System