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Der einfachste Weg zur Elbe

Oschatz Viadukt Eisenbahn Dresden-Leipzig
Von Oschatz nach Strehla (ca. 12 km)

Wer in Torgau oder Belgern wohnt, hat es einfach. Einfach aufs Rad geschwungen, und schon geht es je nach Wunsch elbauf- oder elbabwärts. Für die Oschatzer ist es da nicht ganz so leicht. Gute 12 km sind es zur Elbe, auch für Radler aus Torgau, die gern einmal auf einem Radweg nach Oschatz fahren möchten. Eine aus beiden Richtungen leicht befahrbare Route nach Strehla wollen wir an dieser Stelle vorstellen.
Der offizielle und ausgeschilderte Weg führt über Terpitz, die Clanzschwitzer Mühle und Zaußwitz zur Elbe. Für Kinder ist diese Strecke leider nur bedingt geeignet - zur auf einem Berg befindlichen Mühle heißt es wohl aus beiden Richtungen: „schieben“. Zudem müssen wir fast ausschließlich auf öffentlichen Straßen fahren.
Unsere Variante hingegen ist kürzer, weniger befahren und enthält auch kaum nennenswerte Steigungen. Wir beginnen unsere heutige Fahrt an der Brücke der B6 über die Döllnitz und halten uns in Richtung Osten auf der Brückenstraße. Kurz hinter dem Thalgut zweigt Richtung Norden ein Radweg nach Mannschatz ab. Zunächst geht es etwas bergan. Dann liegt vor uns das Döllnitztal. Zuerst rollen wir unter der Eisenbahnbrücke hindurch, und dann überqueren wir auf einer Brücke die Döllnitz. Schon sind wir in Mannschatz. Gleich das erste Haus auf der rechten Seite erinnert uns an eine unserer letzten Wanderungen – so wie das Mannschatzer Herrenhaus und schlimmer noch sah vor Jahren auch das Schloß Leuben aus.

Bild oben: Das Eisenbahnviadukt über die Döllnitz. Von hier haben wir auch einen schönen Ausblick auf die Stadt Oschatz.
Zausswitz Kirche
Bild unten: Unterwegs passieren wir das Zaußwitzer Gotteshaus (Tel. für Besichtigungen 03435/623150).

Zum Glück kommt auf der nun folgenden Straße nur selten ein Fahrzeug, so daß wir in Ruhe über Mannschatz bis nach Schmorkau radeln können. Wir biegen im Ort kurz vor einer Rechtskurve links auf die Zaußwitzer Straße ein. Knapp 100 m müssen wir leicht bergan strampeln. Und - man glaubt es kaum - von hier an fahren oder besser rollen wir auf einem Weg entlang eines ehemaligen „strategischen“ Gleises (die Schienen müssen wir uns inzwischen denken) vorbei an vielen Obstbäumen (hier gibt es fast immer etwas zu naschen!) einfach immer geradeaus bis nach Zaußwitz.
Linker Hand grüßt von der Höhe die Clanzschwitzer Mühle. Hier standen einst die Kanonen der Reichsarmee in der Schlacht am Dürrenberg vom 20. August 1760 (Termine für Führungen und Vorträge unter Termine, eine Beschreibung der Schlacht finden Sie hier). Zum Glück gibt es auf unserem Weg keine Kanonen und auch keinen Berg. Wenn wir kurz vor Zaußwitz auf die erwähnte ausgeschilderte Straße treffen, sind es nur noch 10 Minuten bis nach Strehla. Bevor wir hinunter zum Fluß fahren, sollten wir uns etwas Zeit für Schloß, Kirche und Tierpark nehmen.
In Richtung Norden haben wir seit kurzem die freie Wahl, auf welcher Seite des Flusses wir fahren möchten, wobei sich der abwechslungsreichere Weg auf der anderen Elbseite befindet. Für eine Fahrt in Richtung Süden müssen wir ohnehin mit der Fähre übersetzen.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Riesa, Oschatz, Großenhain und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro
Robert Härtwig: Altes und Neues aus Oschatz 1906 (Oschatzer Heimatverein e.V., Reprint 2005), Preis: 5,00 Euro



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