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Literatur zu Oschatz und Umgebung

Die nachfolgend aufgeführten 27 Publikationen zu Oschatz und Umgebung sind ausnahmslos alle in meinem Verlag erschienen und im Regelfall nur bei mir direkt bestellbar. Sollten Sie eine Bestellung aufgeben wollen, die Bestellbedingungen finden Sie hier. Viel Spaß beim Schauen!


LITERATUR zu OSCHATZ

Robert Schmidt: „Jagdpalast oder Kapelle? Das Wüste Schloß Osterlant bei Oschatz“ (2003), Preis: 2,00 Euro

Die erste Arbeit des Autors zu diesem Gemäuer, deren Thesen im Kern nach wie vor nicht widerlegt sind, da auch alle anderen Thesen unter dem gleichen Mangel leiden – sie sind auf Grund fehlender Urkunden nicht beweisbar.
Die faszinierende und auch einzigartige Architektur der Ruinen am Stadtrand von Oschatz in Sachsen lässt gerade bei der vermeintlichen Nutzung größeren Spielraum, zumal die Ausgrabungen 1991 keine Ansatzpunkte für Heizung, Abort, Glasfenster oder Verteidigungsanlagen erbringen konnten. Auf 24 reich bebilderten Seiten (Format 12 x 17 cm) werden Zusammenhänge mit dem Schloss Bornitz, dem Kloster Altzella und auch der römischen Architektur dargestellt. Manche Fragen müssen aber auf Grund fehlender Urkunden auch in diesem Heft unbeantwortet bleiben. So bieten sich dem Leser immer noch genügend Ansatzpunkte zum Weiterforschen.


Reinhard Spehr: „Das Wüste Schloß Osterlant - Eine archäologische Betrachtung zur Baugeschichte“ (2005), Preis: 3,00 Euro

Mit diesem kleinen Führer kann der Besucher der romantischen Ruinen vor den Toren der Stadt Oschatz in Sachsen selbst vor Ort die Ergebnisse der Grabung von 1991/92 nachvollziehen. Wichtig erschienen dabei vor allem die archäologischen Befunde, da sie die einzigen sicheren Anhaltspunkte für die Bewertung liefern.
Das reich bebilderte Heft (Format 12 x 17 cm) zeigt auf 32 Seiten neben Grabungsfunden sowie einem überarbeiteten Grundriß zahlreiche Details gerade auch vom Wasserhaus, zu dem wir im Heft den Satz finden: „Die architektonische Qualität, die Gestaltung als inneres Oktogon, die Abgeschiedenheit und Stille, der Glanz und die Kühle des Quellwassers lassen den gralshaften Raum zu einem mit Würde und Andacht gefüllten Ort werden.“


Robert Schmidt: Das Wüste Schloß Osterlant und der Deutsche Orden. Eine Ordensburg in Mitteldeutschland? (2006), Preis: 4,00 Euro

Die hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 32 Seiten vorliegenden neuen Erkenntnisse und Zusammenhänge zwischen dem Wüsten Schloß Osterlant (auch Osterland geschrieben) und dem Deutschen Orden verstehen sich als Denkansatz. Vieles ist noch offen, manches allerdings schon beweisbar. Eine Ordensburg in Mitteldeutschland ist für viele Burgenforscher abwegig und unvorstellbar. Es gibt jedoch eine Reihe von Indizien, die genau das zumindest möglich erscheinen lassen. Auf Basis dieser Arbeit entstand 2007 das weiter unten angebotene Heft „Anno Domini 1211“.


Thomas Biller: Das „wüste Steynhus“ bei Oschatz in Sachsen – frühe Gotik auf dem Weg nach Osten (2007), Preis: 5,00 Euro

Jene rätselhafte Ruine, die man in Oschatz heute meist als „Osterlant“ bezeichnet, ist in letzter Zeit mehrfach Gegenstand von Veröffentlichungen gewesen. Die vorliegende Arbeit von 2007 entstammt der Feder eines renommierten Berliner Burgenforschers: Dr. Dr. Thomas Biller. Bereits Mitte 2006 innerhalb einer Festschrift als Aufsatz erschienen, liegt dieser nun aktuell überarbeitet separat im handlichen A5-Format (Rückendrahheftung, einfache Gestaltung) auf 40 Seiten vor.
Dabei wagt sich der Burgenforscher auf Neuland, denn seine Arbeit beleuchtet die vielfältigen Deutungen zum Zweck des Bauwerkes sowie zur Frage des Bauherren nur am Rande und beschreitet insgesamt einen grundsätzlich anderen Weg, nämlich den des kunstgeschichtlichen Stilvergleichs. Bei dieser Methode geht es nicht um einen direkten Bezug zur sächsischen Geschichte, sondern um die Entwicklung der Architektur in einem gesamteuropäischen Maßstab. Dieser Ansatz ist nach Ansicht des Autors deswegen weitaus erfolgversprechender, weil gerade in der hier interessanten Zeit, in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts ein neuer Stil seinen Siegeszug durch Europa antrat - die Gotik. Vor diesem Hintergrund versucht der Aufsatz eine neue Analyse des Baues und seiner Herleitung. Denn im Gegensatz zum bisherigen Anschein lassen sich durchaus Zusammenhänge wahrscheinlich machen, die bisher undiskutiert sind, und andere recht sicher ausschließen.


Gerhard Heinz: Die verschollene Oschatzer Burg und ihre Umgebung im Wandel der Zeiten. Ein Beitrag zur Oschatzer Stadtgeschichte (2006), Preis: 5,00 Euro

Der hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 44 Seiten vorgestellte Rundgang durch die einstige Oschatzer Hospitalvorstadt enthält zahlreiche historische Details, die selbst in der Döllnitzstadt kaum bekannt sind. Zu fast jedem der einst hier vorhandenen Gebäude gibt es eine kurze Beschreibung, zusätzlich meist auch einen Kartenausschnitt mit dem konkreten Standort. Neben einem Ausflug zur alten Burg in den Keilgärten geht es dann u.a. auch um die Entstehung des Stadtparkes, um alte Fernwege oder das Hospital St. Georg.


Robert Schmidt: Geschichten und Sagen des Oschatzer Landes, Teil I (2006), Preis: 5,00 Euro

Die hier im A5-Format (Rückendrahtheftung) auf 40 Seiten vorliegenden 24 Geschichten und Sagen des Oschatzer Landes haben neben ihrem Handlungsort im Altkreis Oschatz im Regelfall eines gemeinsam: Sie wurden in der Mehrzahl nicht den vielen schon vorhandenen Sagenbüchern entlehnt, sondern entstammen häufig alten Schriften und Chroniken. Das Grundanliegen dieser Reihe geht aber über die bloße Wiedergabe von Geschichten und Sagen hinaus. Und so finden sich bei vielen Texten erläuternde Anmerkungen zum historischen Hintergrund, die Lesern aller Altersstufen helfen sollen, sich ein Bild zu den geschichtlichen Abläufen längst vergangener Tage zu machen.

Inhalt:

Einige Sagen um Melchior von Saalhausen
Der Teufel im Beichtstuhle zu Oschatz
Die Teufelsscheune in Raitzen
Die Jerusalemwiesen bei Wellerswalde
Der letzte Bischof von Meißen
Der stumme Pfarrer von Luppa
Wie ein Mahliser Bauer den Teufel verprügelte
Die schmatzenden Toten zu Oschatz
Der große Christoph zu Oschatz
Ein Mörder aus Liebschütz
Der Saukrieg
Die Schatzgräberin im Wüsten Schlosse
Zwei Lonnewitzer werden gerichtet
Mause-Mals
Die Katzenburg in Wermsdorf
Woher die Dresdner Straße in Oschatz ihren Namen hat
Oschatz und das andere Ende der Stadt
Eine Räuberbande in Collm
Das Wüste Schloß Hayn und seine Sage
Der Mordteich bei Dahlen
Der heilige Antonius und der Spuk zu Leuben
Handschellen in der Bornaer Kirche
Das Judenstück bei Luppa
Die Schlachtbank


Robert Schmidt: Geschichten und Sagen des Oschatzer Landes, Teil II (2014), Preis: 5,00 Euro

Besonders die Nachfrage auf den von mir seit mehreren Jahren angebotenen Mittelalterführungen am Wüsten Schloss Osterlant sowie in der Stadt Oschatz bot Anlass, verschiedene vertiefende Details zu diesen Führungen zu veröffentlichen und jetzt erstmals gemeinsam in einer Publikation zu vereinen.
Im Gegensatz zum Heft 1 entstammen die Texte in diesem Heft (A5-Format, Rückendrahtheftung, 36 Seiten) nicht historischen Publikationen, sondern sind fast ausnahmslos das Resultat verschiedener eigener Recherchen in den vergangenen Jahren, in denen ich oft genug durch Fragen der geführten Gäste zu neuen Forschungen angeregt wurde. Diesen Gästen sowie allen Freunden, die mir in den vergangenen acht Jahren unterstützend zur Seite standen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Inhalt:

Die alte Oschatzer Burg im Döllnitztal
Das „heimliche Gericht“ zu Oschatz
Die Wappen im Kirchenschiff der Oschatzer Klosterkirche
Eine mögliche Oschatzer Stadtansicht auf dem einstigen Hauptaltar der Oschatzer Klosterkirche
Die hölzerne Säule im Vogtshaus zu Oschatz
Zwei Morde in Oschatz
Ein Rotelbote aus Admont besucht am 4. November 1488 Oschatz
Das Seelhaus gegenüber dem Oschatzer Franziskanerkloster
Arnold von Westfalen in Oschatz
Anton Egon Reichsfürst zu Fürstenberg – Begründer der Parforcejagd in Wermsdorf
Caroline Neuber im Oschatzer Land
Gottfried Semper über Oschatz


Oschatz – Ewald Hering: „Das Vogelschießen zu Oschatz“ (Neudruck der Ausgabe von 1825), Preis: 5,00 €

Der Autor, in einschlägigen Nachschlagewerken als „Nachahmer Walter Scott’s“ (Ivanhoe) geführt, beschreibt in seiner Erzählung das Vogelschießen zu Oschatz im Jahre 1574. Eingebunden in eine Liebesgeschichte, versetzt er den Leser immer wieder in das Oschatz vergangener Zeiten sowie die Lebensgewohnheiten der damaligen Bevölkerung in Sachsen zurück. Die handelnden Personen hat es ebenso wie das Vogelschießen tatsächlich gegeben, was in vielen Verweisen auf die Oschatzer Stadtchronik von Hoffmann deutlich wird. Im Anhang des 112 Seiten umfassenden Neudruckes (Format ca. 10,5 x 14,8 cm) findet sich neben einer umfangreichen biographischen Notiz auch eine Sage des Verfassers zum Wüsten Schloß Osterland bei Oschatz.


Oschatz – Magister Carl Samuel Hoffmann - Historische Nachrichten aus der Oschatzer Stadtchronik: Das Brüderviertel (1815), Preis: 12,00 €

Etwa 30 Jahre vor dem letzten großen Stadtbrand (1842) der Stadt Oschatz in Sachsen entstand die Hoffmann’sche Stadtchronik. So sind denn in der als A5-Heft (gebundene Reproduktion) erstellten kompletten Beschreibung des „Brüderviertels“ auch zahlreiche Details aufgeführt, die wir heute vergeblich suchen. Das Heft enthält auf 80 Seiten Nachrichten u.a. zu beiden Oschatzer Märkten, dem Rathaus, der Stadt- und Klosterkirche oder zur Elisabethkapelle. Dieser Abschnitt der Stadtchronik liegt hier ungekürzt vor.


Oschatz – Magister Carl Samuel Hoffmann - Historische Nachrichten aus der Oschatzer Stadtchronik: Das Altoschatzer Viertel, Das Strehlaische Viertel, Das Hospital-Viertel, Die Ringmauer der Stadt, Die Topographie der Vorstädte, Die Topographie der Stadtfluren (1815), Preis: 15,00 €

Dieser 96 Seiten umfassende Auszug der Hoffmann’schen Stadtchronik enthält im handlichen A5-Format (gebundene Reproduktion) bis auf das separat oben erhältliche Brüderviertel alle erwähnens- und nennenswerten Angaben zu Gebäuden, Kirchen, den Vorstädten und den Stadtfluren. Mit dabei sind auch die Ausführungen Hoffmanns zur einstigen Oschatzer Burg sowie zum Wüsten Schloß Osterland.


Oschatz – Robert Härtwig: Das Waldgebiet des Collm bei Oschatz (1918), Preis: 8,00 €

Dieser 56 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Band 39 des „Neuen Archiv für Sächsische Geschichte) behandelt die Geschichte des westlich von Oschatz gelegenen Waldes. Dabei geht es u.a. um alte Gaugrenzen, Wüstungen, Flurnamen sowie geschichtliche Zusammenhänge des Mittelalters zwischen den angrenzenden Dörfern, wie u.a. Calbitz, Collm, Luppa oder Malkwitz. Autor Robert Härtwig war übrigens 35 Jahre lang Bürgermeister von Oschatz.


LITERATUR zur OSCHATZER UMGEBUNG

Robert Schmidt: "Der 7jährige Krieg 1756-1763 zwischen Elbe und Mulde" (2007), Preis: 6,00 Euro

Fast 250 Jahre ist es her, dass der mittelsächsische Raum zwischen Dresden und etwa einer Linie Torgau-Döbeln im 7jährigen Krieg über mehrere Jahre zum hoffentlich letzten Mal zentraler Kriegsschauplatz war. Nach dem Ende des Krieges im März 1763 zog der Meißner Kreisamtsmann Ferber eine erschütternde Bilanz: "das Land wäre mit Brandlöchern, Küchen, Kellern, Lagerstätten und sonst durch und durch gegraben und ruinieret, dabei das Erdreich zum Teil in die Hohlwege geschmissen, die Häuser wären abgebrannt, ausgestorben und wüst, Schiff und Geschirr alles weggenommen, die Holzung abgetrieben ...". Zahlreiche Dörfer der Region brannten damals nieder, viele kleine und auch einige große Gefechte sorgten für ständige Gefahr.
Nachdem bereits 2004 eine erste kleine Arbeit zu diesem Thema erschien, legte der Autor jetzt einen mit 56 Seiten exakt doppelt so umfangreichen Aufsatz vor, in dem sich zahlreiche Details lokaler Aufzeichnungen und Chroniken befinden (dabei u.a. Borna, Clanzschwitz, Dahlen, Döbeln, Dresden, Freiberg, Großböhla, Hof, Laas, Leuben, Löthain, Lommatzsch, Lorenzkirch, Oschatz, Meißen, Mühlberg, Nischwitz, Nossen, Prausitz, Riesa, Rüsseina, Seerhausen, Strehla, Torgau, Wermsdorf, Wittenberg, Zschepa, Zschochau) weiterhin Anmerkungen zu den damals wirkenden Dichtern und Denkern wie Lessing, Gellert, Rabener oder Fuchs sowie eine relativ umfangreiche Darstellung zum Hubertusburger Frieden. Über 100 Fußnoten mit Quellennachweisen und Anmerkungen runden diese neue Auflage ab.
Separat erhätlich sind zu diesem Thema auch Farbkopien von Karten zum 7jährigen Krieg. In unserem Archiv befinden sich zahlreiche handcolorierte und auch gedruckte Karten zum 7jährigen Krieg in Sachsen, Schlesien und anderswo. Erhältlich wären bei Verfügbarkeit A4-Farb- bzw. Teilkopien. Der Preis pro Farbkopie beträgt 4 Euro pro Karte. Bitte konkret zu dem Sie interessierenden Ereignis/Ort anfragen!


„Anno Domini 1211 - Mitteldeutschlands Kreuzritter, bedeutende Frauen und alte Gemäuer im Spiegel eines Jahres“ – das Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag von Robert Schmidt (2007), Preis: 4,00 Euro

Was passierte alles im Jahre 1211? Der Baubeginn von Schloß Osterlant bei Oschatz war im Jahre 1211, und auch der Rücktritt des Abtes Ludeger von Altzella führt uns in dieses Jahr. Hermann von Salza war in diesem Jahr Hochmeister des Deutschen Ordens, der ebenfalls 1211 in Ungarn begann, Burgen zu erbauen und Land zu besiedeln. Und während die ungarische Königstochter Elisabeth vierjährig nach Thüringen gebracht wurde (bekannt als Heilige Elisabeth), starb im Frühjahr 1211 die verstoßene böhmische Königin Adela in Meißen. Das Heft führt den Leser neben den schon genannten Orten u.a. nach Altzella, Dommitzsch, Grimma, Mühlberg, Neuenburg, Raitzen, Seußlitz, ins Osterland um Weißenfels und Zeitz sowie auf die Neuenburg bei Freyburg an der Unstrut.
Wenn auch das Jahr 1211 im Mittelpunkt dieses als Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag gedachten Heftes steht, so ist es doch für das allgemeine Verständnis notwendig, das Geschehen dieses Jahres mit all seinen Folgen in einen deutlich größeren geschichtlichen Rahmen zu setzen. Dieser beginnt kurz vor 1190 und umfaßt ein knappes Jahrhundert.
Die meisten der im Aufsatz (32 Seiten im A5-Format, Rückendrahheftung, Umschlag farbig gedruckt, Innenteil einfache S/W Gestaltung) in einen geschichtlichen Zusammenhang gebrachten Erkenntnisse sind durch Urkunden oder archäologische Grabungen historisch gesichert. Indes – der zu behandelnde Zeitraum liegt etwa 800 Jahre zurück, so daß wir auf manche Fragen wohl niemals eine Antwort geben können, die auch nachprüfbar wäre. Einige mögliche Antworten finden sich – gerade auch in den Fußnoten – dennoch im Heft, und es bleibt jedem Leser nach Prüfung der Quellen selbst überlassen, ob und in welchem Umfang er den angedachten Lösungsvorschlägen des Autors folgen mag oder nicht.


Robert Schmidt: Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde (2009), Preis: 3,00 Euro

Zwei Kleinode des Oschatzer Landes werden in diesem 28seitigen Heft im gängigen Kunstführer-Format 12x17 cm näher vorgestellt: „Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde“.
Zahlreiche historische und aktuelle Abbildungen dokumentieren zusammen mit dem Text von Robert Schmidt die Verbindung von Geschichte und Gegenwart, gestaltet von Menschen aus der Region. Das Schloß in Leuben wurde erst in jüngster Zeit dem Verfall entrissen, das Schloß Lampertswalde hingegen steht schon seit 1948 nicht mehr. Dafür existiert dort heute noch oder besser wieder der schöne Schloßpark, von dem in Leuben derzeit nur geträumt werden kann. Das farbige Heft ist eine schöne Bestandsaufnahme des Jahres 2009 und lädt den Leser ein, sich selbst bei den vor Ort engagierten Vereinen zu informierten und vielleicht auch einzubringen.


Hans-Jürgen Pohl: Aus der Geschichte der Familie von Schleinitz – ein Beitrag zur sächsischen Landesgeschichte (2010), Preis: 6,00 Euro

Die Geschichte der Familie von Schleinitz dokumentiert zugleich einen wesentlichen Teil sächsischer Landesgeschichte vor allem der Zeit zwischen 1450 und 1650. Die einst in Sachsen weitverzweigte Familie derer von Schleinitz war in den verschiedensten Funktionen im markmeißnischen und kursächsischen Staatswesen sowie in der Kirchenverwaltung tätig und zugleich wesentlicher Kulturträger des Landes. Sie beauftragten die besten Architekten für ihren Burgen- und Schlösserbau sowie die bekanntesten sächsischen Bildhauerwerkstätten für ihre Kirchenausstattungen und dienten den meißnischen Markgrafen und späteren sächsischen Herzögen und Kurfürsten als wirtschaftliche und politische Berater. Das vorliegende Heft führt die Leser vor allem in die Region zwischen Meißen und Oschatz, aber auch nach Dahlen oder Kriebstein. Zusätzlich werden verschiedene bedeutsame Familienmitglieder gesondert vorgestellt. Auch wenn die Ausführungen in der 60 Seiten umfassenden Publikation (A5-Format) aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas natürlich nicht allumfassend sind, können sie doch dazu beitragen, sächsische Heimatgeschichte mit all dem Reichtum geschichtsträchtiger Baulichkeiten und Kunstwerke lebendig werden zu lassen und mit den geschichtlichen Personen dieser Zeit zu verbinden.


Borna/Bornitz – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten zu den Rittergütern Borna und Bornitz (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Borna und Bornitz (beide bei Oschatz, nicht zu verwechseln mit der Stadt Borna!) zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen Ortschaften.


Burg Gana – Karl August Espe & Karl Preusker: Historische Nachrichten zur Burg Gana, dem Paltzschener See sowie alten Schanzen um Oschatz, Leisnig und Mutzschen (1831-1841), Preis: 4,00 €

Dieser 24 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem „Bericht an die Mitglieder der Dt. Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ der Jahre 1831, 1834 und 1841 enthält u.a. interessante Gedanken zum einstigen Standort der Daleminzierburg Gana. Manch Schlußfolgerung ist inzwischen widerlegt, manch neue Erkenntnis gewonnen. Dies gilt insbesondere für den Beitrag zur Feste Grona von Karl August Espe. Indes, auch wenn wir heute wissen, daß es sich bei der Anlage im Wermsdorfer Wald um eine deutsche Siedlung des 12./13. Jahrhunderts handelt - eine genaue Lokalisierung der Burg Gana, wie wir sie heute nennen, gibt es nach wie vor nicht. Denn die Grabungen an der Anlage zwischen Hof und Stauchitz vor wenigen Jahren brachten eben keine datierbaren Funde ans Tageslicht, und manch Detail der Grabung warf mehr Fragen als Antworten auf. So können wir uns ruhigen Gewissens durchaus noch einmal den Gedanken von Karl August Espe zuwenden, die, einmal abgesehen von seinem konkreten Lösungsvorschlag, viel interessante und überlegenswerte Details beinhalten.


Dahlen/Schmannewitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Gustav Adolph Türk/Friedrich August Schoch: Historische Nachrichten zum Rittergut Dahlen sowie zu den Kirchen in Dahlen und Schmannewitz (1817/1840), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Dahlen sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Zu diesem Rittergut gehörten seinerzeit Dahlen, Schmannewitz und Zissen sowie auch mehrere Wüstungen innerhalb der Dahlener Heide.


Döllnitztal – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Döllnitztal zwischen Mügeln und Oschatz (1817), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der Orte und ehemaligen Rittergüter zwischen Oschatz und Mügeln zum Gegenstand. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Altoschatz, Heida, Kreischa, Lampersdorf, Leuben, Limbach, Mahris, Niedergoseln, Ockritz, Oetzsch, Rosenthal, Saalhausen, Thalheim, Wetitz, Zeicha.


Elbtal – Johann Herrmann Dielhelm: „Denkwürdiger und nützlicher Antiquarius des Elb-Stroms“ (1741), Preis: 6,00 €

„... Eine genaue und ausführliche Beschreibung von allen Städten, Schlössern, Festungen, Klöstern, Flecken, Dörfern, vornehmsten Gebäuden, Wappen, Messen, Märkten, Lagen etc., die an und um denselben liegen, und was sich sonst denkwürdiges ... bis in das Jahr 1740 damit zugetragen ...“. Daraus nur das 9. Kapitel: Von dem Lauf des Elbstroms von der alten Stadt Meißen nach Heiligenkreuz, Seußlitz, Riesa, Lorenzkirch, Strehla, Mühlberg und Belgern, nebst einer Beschreibung der Orte Radeburg, Nossen, Altzella, Großenhain, Oschatz, Hubertusburg und Schildau sowie umfangreichen Anmerkungen zum Roland in Belgern. Gebundener Auszug (Reproduktion) der Ausgabe von 1741 als 40seitiges A5-Heft.


Elbtal – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Elbtal zwischen Gröba und Strehla (1817), Preis: 6,00 €

Dieser 52 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der Orte und ehemaligen Rittergüter zwischen Gröba und Strehla zum Gegenstand. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Bobersen, Canitz, Fichtenberg, Forberge, Görzig, Gröba, Großrügeln, Leckwitz, Lichtensee, Merzdorf, Oberreußen, Pochra, Pulsen, Reußen, Schwarzroda, Strehla, Trebnitz.


Jahnatal Süd – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 1: Die Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz (1817), Preis: 6,00 Euro

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Arntitz, Binnewitz, Clanschwitz, Dobernitz, Hof, Hohenwussen, Kreina, Nasenberg, Panitz, Plotitz, Raitzen, Reppen, Stauchitz, Stösitz.


Jahnatal Nord – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 2: Die Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Bloßwitz, Grubnitz, Groptitz, Kalbitz, Ragewitz, Reppen, Roitzsch, Seerhausen, Striegnitz, Treben, Trogen, Winkwitz.


Lampertswalde/Cavertitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Magister Johann Christian Stuck: Historische Nachrichten zum Rittergut Lampertswalde sowie zur Kirchgemeinde Cavertitz (1817/1840), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Lampertswalde sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Da Cavertitz im Jahre 1817 nicht zum Amt Oschatz, sondern zu Preußen gehörte, findet sich in der Amts-Chronik zu diesem Ort leider keine Nachricht. Alternativ wurden daher die auch recht umfangreichen und genauen Nachrichten aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 beigefügt.


Mügeln – Diplomatische Annales von dem Städtgen Mügeln. Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Erster Teil, Altenburg, 1754, Preis: 6,00 €

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Kreysigs Beiträgen enthält neben frühen Urkunden der Stadt Mügeln bei Oschatz auch verschiedene Statuta und Ordnungen sowie auch einen kritischen Kommentar zur wenige Jahre zuvor erschienenen Chronik von Mügeln.


Sachsen – Dr. Karl Friedrich von Posern-Klett: Zur Geschichte der Verfassung der Markgrafschaft Meißen im 13. Jahrhundert, daraus: Das Landthing, Der Hof des Markgrafen (1863), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 2. Band der „Mittheilungen der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ aus dem Jahre 1863. Was war ein Landthing, welche rechtlichen Fragen nicht nur der Mark Meissen wurden hier entschieden? Wen nennen die Urkunden als Zeugen, wer konnte überhaupt auf einem Landthing in Sachsen erscheinen? Ob die Landthinge nun in Collm bei Oschatz, in Landsberg oder Delitzsch stattfanden, fast alle sind hier erwähnt und behandelt.


Wermsdorf – Carl Freiherr von Beaulieu-Marconnay: Der Hubertusburger Friede (1871), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem 250seitigen Werk behandelt vor allem das lokale Umfeld der Friedensverhandlungen. Wo übernachteten die Verhandlungsführer, wann und in welchen Räumen begannen die Verhandlungen, wann traf Friedrich der Große auf Schloß Dahlen ein, und wie sah es auf Hubertusburg und in Dahlen Anfang 1763 aus?



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