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Vorbei an Parks, Kirchen und Schlössern

Schweta Doellnitz Muegeln Park
Mit dem Rad von Mügeln nach Oschatz (ca. 10 km)

Ein lautes „tuuut“ reißt uns aus unserer Besichtigung des Mügelner Bahnhofes, Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung. Eine Diesellok mit Personenwagen steht zur Abfahrt nach Oschatz bereit. Vor einigen Jahren sah es um die kleine Bahn gar nicht so gut aus. Schön, daß es jetzt sogar einen regelmäßigen Fahrplan gibt und auch die Schüler den „Wilden Robert“ für ihre Fahrten nach Oschatz nutzen.
Wir fahren heute aber nicht mit, denn wir wollten ja das Stück bis Oschatz mit dem Rad erkunden. Dazu radeln wir vom Bahnhof aus ein kleines Stück die Straße in Richtung Schweta und biegen dann aber noch vor der Kurve links nach Oetzsch ab. Hinter der Döllnitzbrücke führt rechts unser Radweg zunächst entlang der Häuser und später dann in der Nähe der Döllnitz bis Schlanzschwitz.
Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher nach Schweta, weshalb wir rechts abbiegen. In dem schönen Schwetaer Park finden alljährlich die bekannten Parkfeste statt, und um die Schwetaer Kirche ranken sich zahlreiche Sagen.
Nach einer kleinen Rast im Schatten der alten Bäume radeln wir zurück nach Schlanzschwitz. Dort halten wir uns rechts in Richtung Leuben. Parallel zu unserem Weg zieht sich entlang der Döllnitz ein Waldstreifen hin, das Leubener Holz. Zahlreiche geschützte Pflanzen und Tiere leben hier, wie wir von einer Tafel am Waldrand erfahren können.

Bild oben: Der Park in Schweta.
Schwedenschanzen bei Altoschatz
Bild unten: Blick auf die Schwedenschanzen bei Altoschatz

In Leuben fahren wir an der Kreuzung zunächst geradeaus, um dann einige Meter weiter einem nach rechts führenden Fahrweg in den Park zu folgen. Bereits wenig später wird das auf einer frühdeutschen Anlage stehenden Schloß sichtbar. Wer das Schloß noch vor wenigen Jahren, bis 2004, gesehen hat, hätte keinen Cent mehr auf die Erhaltung der damaligen Ruine gegeben. Wenn es dann Ende 2008 in Lampertswalde eine Fotoausstellung zu Schloß Leuben der Zeit nach 2004 geben konnte, dann paßt der dort gewählte Name „Phoenix“ wohl am besten zu der Entwicklung der letzten Jahre. Falls wir einen Hut aufhaben, können wir in hier ruhigen Gewissens ziehen.
Von Leuben aus müssen wir nun bis Thalheim auf der Straße fahren, da es hier leider keinen Radweg gibt. Ab Thalheim bis zur ehemaligen Mühle von Saalhausen (heute leider dem Verfall Preis gegeben) fahren wir wieder auf einem Radweg parallel zur Straße. Vor uns grüßt schon die Kirche von Altoschatz. Hinter der Kirche biegen wir rechts in Richtung Naundorf ab, dann unmittelbar hinter den Schienen wieder rechts. Den Kreischaer Weg fahren wir nur bis zum nächsten Bahnübergang. Dort stellen wir die Räder ab. Wenn wir den Hang östlich der Schienen erklommen haben, befinden wir uns im Bereich der legendären „Schwedenschanzen“. Ob die Wälle nun wirklich etwas mit den Schweden zu tun haben oder nicht - es gibt in unserem Raum nicht viele derart eindrucksvolle Bodendenkmale.
Zurück bei den Rädern, fahren wir wieder vor bis zur Straße und biegen dort rechts ab. Wenn wir von jetzt an jedes Mal den ersten Abzweig links nehmen (also nicht nach Naundorf), radeln wir in fünf Minuten schon direkt entlang der Döllnitz. Gegenüber liegt der tagsüber offene O-Schatz-Park, den wir ohne Eintritt besuchen können (das gibt es noch!) und wo unser heutiger Ausflug endet.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Dahlener Heide, Wermsdorfer Wald und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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