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Zu Besuch in Sachsens ältestem Kloster

Riesa Klosterkirche Elbe
Eine Jahnatalwanderung von der Elbmündung bis zur Stadtgrenze von Riesa (ca. 5 km)

Wo und vor allem was ist denn das Jahnatal? Eine echte Schloßallee! Wenn ein Bachlauf auf nur 15 km Länge an seinen Ufern immerhin acht Schlösser und Herrenhäuser aufweisen konnte, ist dieser Name sicher nicht ganz unzutreffend. Fünf dieser Schlösser werden wir auf unserer Wanderung näher betrachten können. Mühlenallee wäre aber auch nicht falsch - noch um 1925 gab es allein an der Jahna (ohne Zuflüsse) 26 Wassermühlen. Auch Parkallee würde passen - ab Riesa bis Hof gibt es nur wenige Passagen, wo wir nicht durch einen Park radeln.
Soweit ist es aber noch nicht, denn zuerst müssen wir Riesa durchqueren. Ab dem Bahnhof – Startpunkt der Wanderung – müssen wir vorbei an der Post in Richtung Stadt fahren, um wenig später links hinunter zur B 182 zu gelangen. Dort biegen wir rechts ab, und hinter der Autobrücke halten wir uns sofort links. Wenn unsere neue Hauptstraße endet, müssen wir erneut links abbiegen.
Endlich wieder ohne Autos! Fast jedenfalls, denn hier unten sind die Elbparkplätze. Trotzdem finden wir einen ruhigen Weg, der uns parallel zur Elbe zum Riesaer Stadtpark bringt. Hier mündet die Jahna in die Elbe, die tief unter uns träge dahinfließt. Kaum zu glauben, daß schon ein kleines Hochwasser ausreicht, um den gesamten Stadtpark unter Wasser zu setzen.

Bild oben: Die Klosterkirche von Riesa

Bild unten: Der Altar der Riesaer Klosterkirche.
Riesa Klosterkirche Altar Elbe
Im Stadtpark halten wir uns an den Lauf der Jahna, der uns zu den Riesaer Sehenswürdigkeiten führen wird. An der Freitreppe vor dem Rathaus steigen wir ab und tragen unsere Räder das kurze Stück nach oben. Wir gelangen auf den Rathausplatz - und stehen vor dem ersten Schloß. Einst befand sich hier das Kloster der Elbstadt. Nach dessen Auflösung baute man es zum Schloß um. Wir fahren weiter zur Klosterkirche. Wem Ägypten zu unsicher oder zu teuer ist, der findet hier die Alternative - in der Gruft der Kirche liegen zahlreiche Mumien, die zu bestimmten Anlässen wie dem Tag des offenen Denkmals auch zu besichtigen sind.
Direkt hinter der Klosterkirche liegt ein schöner Heimattiergarten. Hier biegen wir rechts ab und gelangen an eine Kreuzung, wo wir links abbiegen. Entlang der nun folgenden Großenhainer und dann Meißner Straße (immer geradeaus) gibt es einen Radweg, so daß wir uns nicht schon wieder über die Autos ärgern müssen. Wenn wir etwas Zeit haben, sollten wir unbedingt auf die von der Meißner Straße rechts abzweigende Felgenhauerstraße achten. Nur wenige Hundert Meter entfernt befindet sich das Riesaer Stadtmuseum. Falls es mit den Mumien an der Klosterkirche nicht geklappt hat, haben wir hier noch eine Chance bei einer Fotodokumentation. Außerdem können wir zahlreiche Bodenfunde besichtigen.
Dann fahren wir zurück auf die Meißner Straße, die bald in die Poppitzer Landstraße übergeht. Dort treffen wir hinter den letzten Häusern auf einen Wegweiser: Jahnatalweg.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Riesa, Oschatz, Großenhain und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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