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Mit Gurkentankstelle:

Mordsaeule Friedhof Jahna Jahnatal
Unterwegs im Jahnatal von Hof nach Ostrau (ca. 8 km)

Nachdem wir in Hof Schlösser und Park bewundert haben, radeln wir zurück durch den Hofer Park auf den Jahnatalwanderweg, auf dem wir unsere Wanderung bachaufwärts fortsetzen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir die B 169. Vorsicht, die Straße ist stark befahren! Zum Glück müssen wir sie nur kreuzen. Von hier aus radeln wir direkt nach Jahna im Landkreis Mittelsachsen. Hier statten wir der Kirche des Dorfes einen Besuch ab, zumal unser Weg direkt an ihr vorbeiführt.
Kurz vor der Kirche steht eine Eiche, die lt. einer Tafel 1929 anläßlich der 1000-Jahrfeier der Ersterwähnung von Jahna (Schlacht um Burg Gana) gepflanzt wurde. Heute vermuten wir, daß der Standort der Schlacht wohl eher nicht bei Jahna zu suchen ist, Gewißheit gibt es aber nicht. Den Baum stören solche Irritationen wenig, und wir gönnen ihm seine Tafel.
Konnten wir in Riesa mit den Mumien der Klosterkirche einen kleinen Vergleich mit Ägypten ziehen, drängt sich nun ein Vergleich mit Pisa auf. Denn nicht nur dort steht ein schiefer Turm - der Kirchturm in Jahna konnte sein Gleichgewicht auch nicht halten. Nicht ganz so berühmt wie sein italienischer Kollege, aber doch deutlich aus Richtung Süden zu erkennen. Auch die Kirche selbst in mit ihrer schönen Kassettendecke und historisch wertvollen Fenstern durchaus einen Besuch wert.
Wir folgen nun der direkt vor der Kirche verlaufenden Straße Richtung Westen, heraus aus dem Tal. Zum Glück ist der steile Berg nicht allzu lang. Auf halber Höhe passieren wir den rechts der Straße vorhandenen Friedhof, dem wir einen Besuch abstatten.

Bild oben: Die Mordsäule auf dem Friedhof in Jahna.

Bild unten: Dorfidylle in Clanzschwitz.
Clanzschwitz Ostrau Jahnatal
Auf dem Friedhof gibt es ebenfalls etwas zum Ansehen. Neben den zahlreichen historischen Grabmälern gibt es hier auch einen ganz besonderen Stein - die Mordsäule. Wir finden sie, wenn wir nach Durchschreiten des Eingangstores die kleine Allee immer geradeaus gehen, ziemlich weit hinten auf der rechten Seite, aber in unmittelbarer Nähe besagter Allee. Das Grabmal erinnert mit seinen Darstellungen an den gewaltsamen Tod des Salbitzer Ehepaares Conrad im Jahre 1809.
Nach unserer Besichtigung fahren wir zurück ins Tal, um unsere Wanderung in Richtung Ostrau fortzusetzen. Zügig geht es durch eine breite Auenlandschaft. Bald gelangen wir an eine kleine Tankstelle. Eine Tankstelle für Radler? Ja, zumindest für solche, die gerne Gewürzgurken essen, denn es handelt sich um eine Gurkentankstelle. Wir stecken unsere Münzen in die Kasse des Vertrauens und lassen uns die Gurken unserer Wahl gut schmecken.
Vorbei an den schmucken Bauernhäusern von Clanzschwitz radeln wir weiter ins schon nahe Ostrau, der Kirchturm des Ortes weist uns den Weg.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Riesa, Oschatz, Großenhain und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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