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Woher der Silbersee seinen Namen hat

Collm Silbersee
Eine Rundwanderung von Collm zum Silbersee und zurück (ca. 10 km)

An der Gaststätte Collm, wo unsere Wanderung beginnt, fahren wir zunächst in Richtung Wermsdorf, biegen aber noch im Ort nicht in der Kurve links ab, sondern fahren geradeaus auf eine Pflaumenallee. Im Spätsommer herrscht hier ein munteres Treiben, viele Schmetterlinge genießen den Nektar. Auf dem asphaltierten Weg rollt es sich fast von alleine, und schnell ist der Wald erreicht. Hier heißt es aufpassen, denn direkt am Waldrand müssen wir uns halblinks halten und unseren Weg verlassen. Es geht aber auch hier weiter bergab, und wir fahren einfach geradeaus weiter, und zwar so lange, bis rechter Hand eine Schutzhütte auf müde Beine wartet. Auch wir lassen einen Moment die Stille der Natur und die würzige Luft auf uns wirken. Hier an der Schutzhütte biegen wir rechts auf den Collmer Fußweg ab. Er ist recht schmal, aber wenn wir hintereinander fahren, schaffen wir das kurze Stück bis zum nächsten größeren Fahrweg schon.
Der Butterweg ist erreicht. Hier biegen wir rechts ab, fahren auf dem breiten Weg an einer Schutzhütte vorbei und dahinter vielleicht noch 1-2 Minuten, bis wir dann rechts einen richtig dunklen Tannenwald und dahinter ein geheimnisvolles Glitzern entdecken. Wir lassen uns verführen – und stehen am Silbersee.
Trotz des Sonnenscheins herrscht unter den hohen Fichten Dämmerung. Zapfen für eine kleine Schlacht liegen auch mehr als genug herum. Irgendwann werden dann Arme und Beine müde. Also gehen wir über die Brücke am Abfluß des Sees, setzen uns am Steilhang des Nordostufers auf das Heidekraut und lassen uns von der Nachmittagssonne wärmen. Die helle Wasseroberfläche steht in schönem Kontrast zu dem dahinter liegenden dunklen Fichtenwald. Ein leichter Wind kommt auf. Er streicht von der Seite über den See und stört uns nicht.

Bild oben: Winterblick auf den Collm (hier noch mit drei Türmen), im Vordergrund mitten im Feld die Pflaumenallee.

Bild unten: Funkelnde Sterne im Silbersee.
Collm Silbersee
Da passiert es. Zuerst glänzen nur die Wellen. Plötzlich besteht das Wasser wie im Märchen nur noch aus Tausenden funkelnden Silbersternen. Immer neue Sterne erscheinen an der Oberfläche. Vergessen sind alle Ärgernisse der Welt und alle Sorgen, wenigstens für den Moment. Selbst der Lärm der fernen Pilzsucher scheint zu verstummen.
Langsam ebbt die kleine Brise ab. Die letzten Sterne versinken. Auch ohne „Silber“ auf seiner Oberfläche hat der See einen ganz eigenen Reiz. Da wir noch eine Weile sitzen bleiben, können wir noch einige Male das kleine Wunder erleben.
Auf dem Rückweg nach Collm müssen wir nun dem fast ständigen Bergabrollen des Hinwegs Tribut zollen – denn jetzt geht es häufig bergan. Gleich am Start dürfen wir auch ein kurzes Stück schieben, denn über die Wurzeln des Weges hinter unserem Sitzplatz fährt es sich nicht wirklich gut bergan. Wir fahren dann ein kurzes Stück und biegen gleich am ersten kreuzenden Weg rechts ab. Wenig später hören wir linker Hand am Weg das Plätschern einer kleinen Quelle – die Eselstränke. Erfrischend kühl ist das klare Wasser der Natur, die so ganz ohne Chemie auskommt. Noch ein Stück weiter geradelt, kommt ein ziemlich breiter Weg in Sicht. Rechts geht es schön bergab, nur nicht für uns, denn wir müssen uns links halten und demzufolge etwas strampeln. Bald läßt aber die Steigung ein Stück nach, und es geht wieder etwas zügiger voran. Die große Kreuzung ignorieren wir einfach und radeln weiter leicht bergan geradeaus. Am Waldrand grüßt uns die Pflaumenallee vom Beginn der Wanderung, sie ist unser Begleiter bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.
Umfangreiche begleitende Literatur zu Ihrer Wanderung (im Regelfall über 20 verschiedene Beiträge und/oder Publikationen nur zu diesem einen Streckenabschnitt, allein in den 44 Ausgaben des Mittelsächsischen Heimatboten finden sich über 500 verschiedene Beiträge zu Kultur und Geschichte der Region) finden Sie unter www.annalista-saxo.de, dort auch die Bestellbedingungen für die nachfolgend aufgeführte Fremdliteratur, die ebenfalls über uns bezogen werden kann:
Rad- und Wanderkarte Dahlener Heide, Wermsdorfer Wald und Umgebung vom Verlag Dr. Barthel, Preis: 4,90 Euro



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