Das Bäuerliche Museum Schmannewitz
Die Wände in warmem Ockergelb, das schöne Fachwerk dunkelbraun hervorgehoben, ein neues Dach - so heißt das alte Bauernhaus in der Schmannewitzer Dr.-Alfred-Brehm-Straße seine Besucher willkommen.
Angefangen hatte alles nach der Wende, als Mitglieder des örtlichen Verschönerungsvereins begannen, unzählige alte Geräte aus Haushalt, Garten und Landwirtschaft zusammenzutragen. Schon vor einigen Jahren ist dann mit Hilfe von Fördermitteln des Amtes für Ländliche Neuordnung, fleißigen ABM-Mitarbeitern und ungezählten Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder ein Kleinod entstanden - das Bäuerliche Museum Schmannewitz.
Wer eintritt, für den wird die Zeit um Jahrzehnte zurückgedreht. Damals spielte die Landwirtschaft hier am Südrand der Dahlener Heide noch eine große Rolle. Entsprechend umfangreich ist die Ausstattung des Museums, in dem der Besucher viel Interessantes entdecken kann: Die Sommermaschine in der Wirtschaftsküche zum Beispiel, die früher in den Haushalten der Landbevölkerung weit verbreitet war. Sie fand zum Dämpfen von Kartoffeln Verwendung, zum Heizen oder auch zum Kochen. Gebaut wurde sie von der Lommatzscher Firma „Dämpfanlagenbau Gotthard + Kühne“. Seinerzeit waren sächsische Maschinen noch etwas Selbstverständliches...
Bild oben: Das Bäuerliche Museum Schmannewitz (Tel. 034361/51683).
Bild unten: In der Vorratskammer.


