Schlossführung im
Schloss Wurzen
Bei der gut einstündigen Führung im Gewand des bischöflichen Beamten Nicolaus Heynemann begleiten Sie mich auf eine fast einzigartige Zeitreise durch das älteste deutsche Schloss. Gleich 44 spätgotische Netzzellengewölbe der unterschiedlichsten Größe, dazu noch einige Tonnengewölbe mit sechs Meter starken Wänden im Kellerbereich, wertvolle Balkendecken aus der Spätgotik und der Frührenaissance und sogar eine netzzellengewölbte bischöfliche Toilette wollen erst einmal in einem einzigen Gemäuer Platz finden. Hinzu kommen malerische netzzellenüberwölbte Wendeltreppen mit über 380 Jahre alten Brandspuren, geheimnisvolle Wandschränke, nahezu identische Grundrisse vom Erd-
und dem 1. Obergeschoß sowie auch Wandmalereien aus
der Zeit, als im Schloss Wurzen die Bischöfe von Meißen
residierten und damit das Zentrum des Bistums Meißen für
fast 100 Jahre nach Wurzen verlegten. Feste eigene
Termine auf Schloss Wurzen finden Sie
hier.
Nächste öffentliche Führung:
12. April 2012, 11 und 14 Uhr
Führung am
Wüsten Schloß Osterlant bei Oschatz:
Verträumt und verschlafen spiegeln sich die eindrucksvollen Ruinen des Wüsten Schlosses Osterlant im Wasser eines nahen Teiches. Die Führungen durch die 800 Jahre alte geheimnisvolle Anlage, wo seinerzeit wohl auch Walther von der Vogelweide dem Minnesang frönte, sind jederzeit buchbar. Ich erzähle Ihnen gern mehr vom mystischen Wasserbecken mit seinen grünen Steinen, von der Kunstfertigkeit einstiger Baumeister im Zeitalter der Kreuzzüge sowie von den späteren Ausgrabungen, die mehr Rätsel aufgaben als lösten. Von Oschatz in Richtung Grimma fahrend, biegen Sie 1,6 km nach dem Ortsausgangsschild Oschatz links ab, wo Sie in 100 m Entfernung am Waldrand die Ruinen erkennen können.
Kosten bei Buchungen von Gesellschaften: 80 Euro,
unabhängig von der Personenzahl.
Führung auf dem Gefechtsfeld des
Gefechtes am Dürrenberg, Dauer ca. 90-120 Minuten
Nächste öffentliche Führung: 20. Juni 2012, 19 Uhr
Das Gefechtsfeld am Dürrenberg ist das einzige noch weitestgehend im Original erhaltene Schlachtfeld des 18. Jahrhunderts im weiten Umkreis. Im Verlauf des 7jährigen Krieges trafen hier am 20. August 1760 etwa 30.000 Soldaten der preußischen Armee sowie der Reichsarmee aufeinander. Während der etwa zweistündigen Führung erzähle ich Ihnen Geschichte und Geschichten zum historischen Hintergrund des Gefechtes sowie zur Barock-Zeit vor 250 Jahren. Unterwegs sind auch eine noch im Original erhaltene Schanze sowie Stellungen des Gefechtes zu besichtigen. Die Führungen beginnen immer an der Mühle auf dem Liebschützberg etwa 5 km nordöstlich von Oschatz. Bei Buchung durch Gesellschschaften entstehen Kosten in Höhe von 80 Euro, unabhängig von der Personenzahl.
Führungen an weiteren konkreten Objekten gern auf Anfrage!
Termine sind im Regelfall auch sehr kurzfristig möglich.