Der Nutzer dieser Seiten wird es bemerkt haben – die sogenannte "Neue" Deutsche Rechtsschreibung spielt hier keine Rolle, Wörter des englischsprachigen Raumes auch nicht.
Abraham Gotthelf Kästner – Informationen zu ihm auch enthalten in meinem Vortrag „Glanz, Poesie ...“ – bietet sich hier als ideale Referenz an, denn er lebte bereits im 18. Jahrhundert und hatte damals bereits mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Schauen wir einfach, was der Professor vor etwa 250 Jahren zu exakt dem gleichen Thema äußerte:
„Wenn man von den Deutschen verlangt, bei Wörtern aus fremden Sprachen das Gehörige zu denken – wohl gar mit der Erinnerung, der Begriff lasse sich mit deutschen Wörtern nicht ausdrücken – wenn man also dem Deutschen zumutet, eine fremde Sprache zu verstehen, so kann man ihm auch wohl zutrauen, er werde sie lesen können.“
Ob er visionär an das "Unwort des Jahres 2009" gedacht haben mag? Auf jeden Fall gibt es seinen Äußerungen nun wirklich Nichts mehr hinzuzufügen. Wer mehr über den Verfasser dieser Zeilen wissen möchte (der Auszug ist gerade auch in Bezug auf das Thema eher harmlos), dem wird gern geholfen (Kontakt über die Adresse im Impressum).


